der Retter
Eine Person, die eine andere Person oder eine Sache aus einer unmittelbaren Gefahr oder Notlage befreit.
Der Feuerwehrmann war der Retter des kleinen Jungen aus dem brennenden Haus.

Retter
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Eine Person, die eine andere Person oder eine Sache aus einer unmittelbaren Gefahr oder Notlage befreit.
Der Feuerwehrmann war der Retter des kleinen Jungen aus dem brennenden Haus.

„Der Retter“ ist von dem Verb „retten“ abgeleitet. Die Endung „-er“ bildet hier ein Nomen, das die Person beschreibt, die die Handlung des Verbs ausführt.
Wer jemanden aus einer Gefahr rettet, wird zum Retter.
„Retter“ wird oft mit Berufen oder Organisationen kombiniert, die Hilfe leisten, zum Beispiel „Bergretter“, „Seenotretter“ oder „Rettungsschwimmer“. Eine feste Wendung ist „der Retter in der Not“.
Die Bergretter konnten die Wanderer sicher ins Tal bringen.
Im Alltag wird „Retter“ oft übertrieben und humorvoll für jemanden verwendet, der bei einem kleinen Problem hilft. Der Ausruf „Du bist mein Retter!“ ist sehr gebräuchlich.
Danke, dass du mir den Stift leihst, du bist mein Retter!
Im religiösen Kontext ist „der Retter“ ein fester Begriff und bezieht sich meist auf Jesus Christus. Man erkennt diese Bedeutung an Themen wie Glaube, Kirche oder Bibel.
In vielen Predigten wird Jesus als der Retter der Menschheit bezeichnet.
„der Held“ und „der Retter“ können beide eine Person beschreiben, die anderen hilft und dafür bewundert wird. „der Retter“ ist genauer, wenn jemand eine Person oder eine Sache aus Gefahr oder großer Not befreit. „der Held“ ist breiter: Ein Held kann retten, aber er kann auch durch Mut, Stärke oder eine wichtige gute Tat auffallen. Die Wörter können verwechselt werden, weil ein Retter oft als Held gesehen wird. Praktisch gilt: Wenn das Retten im Mittelpunkt steht, passt „Retter“ besser; wenn die Bewunderung oder der Mut wichtig ist, passt „Held“ besser.

Der Retter zog den Jungen aus dem kalten Wasser.
Nach seinem mutigen Einsatz galt der Feuerwehrmann für viele Kinder als Held.