rauskommen
Einen geschlossenen Ort (wie ein Haus, ein Zimmer oder ein Fahrzeug) verlassen und sich ins Freie begeben.
Kommst du später noch raus auf ein Eis?

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Einen geschlossenen Ort (wie ein Haus, ein Zimmer oder ein Fahrzeug) verlassen und sich ins Freie begeben.
Kommst du später noch raus auf ein Eis?

„Rauskommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „raus“ steht im Hauptsatz am Ende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „raus“ und „kommen“.
Heute Abend komme ich nicht mehr raus.
Das Wort besteht aus „raus“ und „kommen“. „Raus“ ist die umgangssprachliche Kurzform von „heraus“ und bedeutet eine Bewegung von drinnen nach draußen.
Kommst du bitte aus dem Zimmer raus?
Da „rauskommen“ eine Bewegung oder eine Zustandsänderung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Gestern Abend sind wir noch spontan rausgekommen.
„Rauskommen“ wird hauptsächlich in der gesprochenen Sprache und in informellen Kontexten verwendet. Die Form „herauskommen“ ist formeller und typisch für die Schriftsprache.
Lass uns am Wochenende mal wieder rauskommen und etwas unternehmen.
Wenn etwas veröffentlicht wird, ist das Subjekt oft ein Medium. Typische Verbindungen sind: „ein Film kommt raus“, „ein neues Album kommt raus“ oder „ein Buch kommt raus“.
Nächste Woche kommt das neue Videospiel endlich raus.
Wenn „rauskommen“ ein Ergebnis beschreibt, wird dies oft mit „dabei“ oder „am Ende“ eingeleitet. Das Ergebnis selbst folgt häufig in einem „dass“-Satz.
Bei der Diskussion kam raus, dass wir alle einer Meinung sind.
In dieser Bedeutung ist das Subjekt des Satzes der Fleck. Die Konstruktion verwendet oft die Präposition „aus“ mit Dativ, um das Material zu nennen.
Der Kaffeefleck ist leider nicht mehr aus dem T-Shirt rausgekommen.
„verlassen“ und „rauskommen“ können beide bedeuten, dass man aus einem Ort weggeht. „verlassen“ ist neutraler und kann für viele Orte gelten, zum Beispiel ein Zimmer, ein Gebäude, eine Stadt oder eine Gruppe. „rauskommen“ ist umgangssprachlicher und betont, dass man aus einem geschlossenen Ort nach draußen kommt. Es passt besonders, wenn jemand vorher drinnen war und nun ins Freie geht. In offiziellen oder genaueren Texten klingt „verlassen“ besser; im Alltag sagt man oft „rauskommen“.

Kommt ihr kurz raus? Vor dem Haus wartet ein Taxi.
Sie hat die Schule nach der letzten Stunde sofort verlassen.