revolutionieren
Etwas von Grund auf und tiefgreifend verändern, oft auf eine bahnbrechende und fortschrittliche Weise, die bisherige Strukturen oder Denkweisen überwindet.
Die Erfindung des Smartphones hat unseren Alltag komplett revolutioniert.

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Etwas von Grund auf und tiefgreifend verändern, oft auf eine bahnbrechende und fortschrittliche Weise, die bisherige Strukturen oder Denkweisen überwindet.
Die Erfindung des Smartphones hat unseren Alltag komplett revolutioniert.

Das Verb „revolutionieren“ gehört zur Wortfamilie von „die Revolution“. Es beschreibt eine Veränderung, die so groß ist wie eine Revolution. Verben auf „-ieren“ sind immer regelmäßig.
Diese Entdeckung hat die Medizin revolutioniert.
Das Verb ist transitiv und braucht immer ein Akkusativobjekt. Die Struktur ist oft: Eine Erfindung oder Idee (Subjekt) revolutioniert einen Bereich (Objekt).
Das Internet hat die Art, wie wir kommunizieren, revolutioniert.
Typische Dinge, die revolutioniert werden, sind abstrakte Systeme oder Bereiche. Dazu gehören „den Markt“, „die Wissenschaft“, „die Industrie“ oder „die Arbeitswelt“.
Künstliche Intelligenz wird viele Branchen von Grund auf revolutionieren.
„erhalten“ und „revolutionieren“ stehen hier in einem klaren Gegensatz. „erhalten“ bedeutet, etwas zu bewahren und seinen Zustand zu schützen. Man möchte also, dass etwas möglichst bleibt, wie es ist. „revolutionieren“ bedeutet dagegen, etwas sehr stark und grundlegend zu verändern. Das passt, wenn neue Ideen, Technik oder Methoden alte Strukturen ersetzen. Kurz gesagt: „erhalten“ schützt das Bestehende, „revolutionieren“ verändert es von Grund auf.

Diese neue Technik revolutioniert die Arbeit im Krankenhaus.
Der Verein möchte die alten Traditionen im Dorf erhalten.