Eine Phase im Konjunkturzyklus, in der die Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft über einen längeren Zeitraum zurückgeht. Technisch wird oft von einer Rezession gesprochen, wenn das Bruttoinlandsprodukt in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen sinkt.
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Während der letzten Rezession mussten viele Unternehmen Mitarbeiter entlassen.
Tipps
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„Rezession“ ist ein Fachbegriff aus der Wirtschaftswissenschaft. Aufgrund seiner Wichtigkeit wird er aber sehr häufig in den Nachrichten und in der öffentlichen Diskussion über die Wirtschaftslage verwendet.
BEISPIEL
Die Nachrichten berichten täglich über die drohende Rezession.
Typische Verbindungen
Dieses Wort wird oft in festen Wendungen verwendet, die den Beginn oder Zustand beschreiben. Häufig hört man „in eine Rezession geraten“ oder „in eine Rezession rutschen“. Wenn der Zustand bereits da ist, sagt man „sich in einer Rezession befinden“.
BEISPIEL
Die Wirtschaft des Landes ist in eine tiefe Rezession gerutscht.
Typische Adjektive
Um die Stärke einer Rezession zu beschreiben, werden oft bestimmte Adjektive verwendet. Typische Kombinationen sind „eine schwere Rezession“, „eine tiefe Rezession“ oder „eine leichte Rezession“.
BEISPIEL
Nach der Finanzkrise erlebte das Land eine schwere Rezession.
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Rezession vs Depression
„die Depression“ und „die Rezession“ beschreiben beide eine schwache Phase der Wirtschaft. „Rezession“ ist der genauere und häufigere Fachbegriff für einen längeren Rückgang der Wirtschaftsleistung. „Depression“ ist stärker und meint eine besonders schwere wirtschaftliche Krise. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Wirtschaftsnachrichten vorkommen und beide eine negative Entwicklung meinen. Als einfache Orientierung: Eine Rezession ist ein deutlicher Abschwung, eine Depression ist noch tiefer und schwerer.
Rezession
Die Rezession sorgt dafür, dass viele Unternehmen weniger investieren.
Depression
Eine lange Depression kann die Wirtschaft eines Landes stark verändern.