
die Rinde
Die äußere, schützende Schicht des Stammes, der Äste und der Wurzeln von Bäumen und anderen holzigen Pflanzen.
Die Rinde der Platane blättert in großen Platten ab.
Rinde
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Die äußere, schützende Schicht des Stammes, der Äste und der Wurzeln von Bäumen und anderen holzigen Pflanzen.
Die Rinde der Platane blättert in großen Platten ab.

Die harte, oft trockene äußere Schicht von bestimmten Lebensmitteln wie Brot, Käse oder manchen Wurstsorten.
Viele Leute schneiden die Rinde vom Käse ab, obwohl man sie bei vielen Sorten mitessen kann.

In der Anatomie die äußere Schicht eines Organs, zum Beispiel die Großhirnrinde oder die Nierenrinde.
Die Großhirnrinde ist für komplexe Denkprozesse, Sprache und das Gedächtnis verantwortlich.
Alle Bedeutungen von „Rinde“ beschreiben eine äußere, oft schützende Schicht. Der Kontext macht klar, ob es um einen Baum (m01), ein Lebensmittel (m02) oder ein Organ (m03) geht.
Die raue Rinde der Eiche bietet vielen Insekten Schutz.
Die Rinde von Bäumen wird oft mit Adjektiven beschrieben, die ihre Oberfläche charakterisieren. Häufige Kombinationen sind „raue Rinde“, „glatte Rinde“ oder „rissige Rinde“.
Die Birke erkennt man an ihrer weißen, glatten Rinde.
Im Zusammenhang mit Lebensmitteln sind die Verben „abschneiden“ und „mitessen“ sehr typisch. Oft geht es darum, ob die Rinde essbar ist oder nicht.
Soll ich die Rinde vom Brot abschneiden?
In der medizinischen Fachsprache steht „Rinde“ fast immer als zweiter Teil in einem zusammengesetzten Wort. Beispiele sind „Großhirnrinde“, „Nierenrinde“ oder „Nebennierenrinde“.
Die Nierenrinde ist ein wichtiger Teil des Organs.
Rinde und Kruste können beide die harte Außenschicht eines Brotes bezeichnen. Kruste ist dafür die überregionale Standardbezeichnung und hebt oft die beim Backen entstandene knusprige Schicht hervor. Rinde wird für Brot vor allem regional gebraucht.

Bei uns nennt man die harte Außenschicht des Brotes Rinde.
Das frisch gebackene Brot hat eine knusprige Kruste.