der Ruin
Der vollständige finanzielle, wirtschaftliche oder auch soziale Zusammenbruch einer Person, eines Unternehmens oder einer Institution.
Die riskanten Spekulationen haben das Unternehmen in den Ruin getrieben.

Ruin
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Der vollständige finanzielle, wirtschaftliche oder auch soziale Zusammenbruch einer Person, eines Unternehmens oder einer Institution.
Die riskanten Spekulationen haben das Unternehmen in den Ruin getrieben.

„Der Ruin“ gehört zur Wortfamilie von „ruinieren“ (zerstören) und „die Ruine“ (ein zerstörtes Gebäude). Alle Wörter teilen die Grundbedeutung von Zerstörung und Verfall.
Die schlechte Ernte hat viele Bauern ruiniert.
Das Wort „Ruin“ ist sehr stark und drückt einen endgültigen, totalen Zusammenbruch aus. Es wird oft verwendet, um eine dramatische oder sehr ernste Situation zu beschreiben.
Der Betrug bedeutete den Ruin seines guten Rufs.
Im finanziellen Kontext wird „Ruin“ oft in festen Wendungen verwendet. Sehr häufig sind „jemanden/etwas in den Ruin treiben“ und „vor dem Ruin stehen“.
Seine Spielsucht hat ihn fast in den Ruin getrieben.
Wenn es um persönliche oder gesundheitliche Zerstörung geht, wird „Ruin“ oft mit einem Genitivattribut oder einem besitzanzeigenden Adjektiv verwendet. Es beschreibt dann die Ursache oder das Ergebnis eines negativen Prozesses.
Die jahrelange harte Arbeit war der Ruin seiner Ehe.
„das Grab“ und „der Ruin“ können beide bildlich vom Ende oder Scheitern von etwas sprechen. „das Grab“ klingt dabei wie ein Ort, an dem etwas endgültig verschwindet oder untergeht. „der Ruin“ meint stärker den völligen Zusammenbruch, oft finanziell, wirtschaftlich oder auch persönlich. Wenn ein Plan „sein Grab findet“, ist er am Ende. Wenn jemand „in den Ruin“ gerät, verliert er sehr viel, zum Beispiel Geld, Gesundheit oder seine Existenz. „Ruin“ ist deshalb genauer, wenn es um schweren Schaden oder Zusammenbruch geht.

Die hohen Schulden brachten das kleine Geschäft in den Ruin.
Zu viele Fehler wurden zum Grab des Projekts.