
das Rinnsal
Ein kleines, schmales fließendes Gewässer, das meist nur wenig Wasser führt.
Hinter dem Haus floss ein Rinnsal durch den Wald.
Rinnsal
das Rinnsal, die Rinnsale
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Ein kleines, schmales fließendes Gewässer, das meist nur wenig Wasser führt.
Hinter dem Haus floss ein Rinnsal durch den Wald.

Ein dünner oder schwacher Strom einer Flüssigkeit.
Ein Rinnsal Blut lief über seine Hand.
| Genus | neutral das |
|---|---|
| Plural | die Rinnsale |
| Genitiv | des Rinnsals |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Rinnsal | die Rinnsale |
| Akkusativ | das Rinnsal | die Rinnsale |
| Dativ | dem Rinnsal | den Rinnsalen |
| Genitiv | des Rinnsals des Rinnsales | der Rinnsale |
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Die Bedeutung erkennt man meist am Zusammenhang: Ortsangaben wie „durch den Wald“ oder „am Weg“ weisen auf ein kleines Gewässer hin. Stehen danach Wörter wie „Blut“, „Wasser“ oder „Tränen“, bezeichnet „Rinnsal“ einen dünnen Flüssigkeitsstrom.
Am Hang bildete sich ein Rinnsal, das zwischen den Steinen verschwand.
Ein Rinnsal Wasser lief aus dem undichten Rohr.
Für ein kleines fließendes Gewässer stehen häufig Verben wie „plätschern“, „fließen“ oder „sich bilden“ mit „Rinnsal“. Auch Ortsangaben wie „durch den Wald“, „am Weg“ oder „zwischen den Steinen“ sind typische Ergänzungen.
Ein Rinnsal plätscherte über die flachen Steine.
Nach dem Regen bildete sich ein Rinnsal am Weg.
In der Bedeutung eines dünnen Flüssigkeitsstroms steht „Rinnsal“ oft mit Stoffangaben wie „Blut“, „Wasser“ oder „Tränen“. Häufig beschreibt ein Adjektiv davor die geringe Stärke, zum Beispiel „dünn“ oder „klein“.
Ein dünnes Rinnsal Blut rann aus der kleinen Wunde.
Über ihre Wange lief ein Rinnsal Tränen.