Ein Spiel, bei dem die Teilnehmer in die Rollen fiktiver Charaktere schlüpfen und gemeinsam eine Geschichte in einer ausgedachten Welt erleben. Dies kann als Tisch-, Computer- oder Live-Rollenspiel stattfinden.
beispiel
Jeden Freitagabend treffen wir uns zum Rollenspiel in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Rolle“ und „Spiel“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich ein Spiel, bei dem man eine bestimmte Rolle übernimmt und spielt.
BEISPIEL
Beim Rollenspiel schlüpft jeder Teilnehmer in eine andere Rolle.
Kontexthinweis
Der Kontext macht die Bedeutung klar. Wörter wie „Fantasy“, „Computer“ oder „Freunde“ deuten auf das Spiel (m01) hin. Begriffe wie „Training“, „Therapie“ oder „üben“ weisen auf die pädagogische Methode (m02) hin.
BEISPIEL
Am Wochenende spielen wir ein Fantasy-Rollenspiel.
Typische Verben
Für das Spiel (m01) wird das Verb „spielen“ verwendet. Bei der pädagogischen Methode (m02) sind die Verben „machen“ oder „durchführen“ üblich.
BEISPIEL
Wir spielen am Samstag wieder unser Rollenspiel.
Vergleichen mit
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Rollenspiel vs Schauspiel
„das Schauspiel“ und „das Rollenspiel“ haben beide mit Spielen oder Darstellen zu tun, aber sie meinen nicht dasselbe. „Schauspiel“ ist eine Aufführung vor Publikum oder auch ein übertriebenes Verhalten, das wie Theater wirkt. „Rollenspiel“ bedeutet, dass Personen bewusst eine Rolle übernehmen, zum Beispiel in einem Spiel, im Unterricht oder in einer Übung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen Menschen etwas darstellen. Der Unterschied ist: Beim „Schauspiel“ schaut man eher eine Aufführung an, beim „Rollenspiel“ macht man selbst in einer Rolle mit.
Rollenspiel
Im Deutschkurs üben wir ein Rollenspiel für ein Gespräch beim Arzt.
Schauspiel
Nach dem Streit machte er ein großes Schauspiel vor allen Gästen.