
rüber
Umgangssprachliche Kurzform von 'herüber' oder 'hinüber', die eine Bewegung über eine kurze Distanz oder eine gedachte Linie hinweg beschreibt.
Gib mir mal bitte das Salz rüber.
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Umgangssprachliche Kurzform von 'herüber' oder 'hinüber', die eine Bewegung über eine kurze Distanz oder eine gedachte Linie hinweg beschreibt.
Gib mir mal bitte das Salz rüber.

Umgangssprachlich dafür, eine Botschaft, eine Emotion oder eine Information verständlich und wirkungsvoll zu vermitteln.
Sie ist eine tolle Rednerin, die ihre Begeisterung wirklich gut rüberbringen kann.

Umgangssprachlich und historisch für die Flucht oder Übersiedlung von der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik Deutschland.
Sein Onkel hat kurz vor dem Mauerbau noch 'rübermachen' können.
„Rüber“ ist die umgangssprachliche Kurzform von „herüber“ oder „hinüber“. Es beschreibt eine Bewegung von einem Ort zum anderen, meist über eine kurze Distanz.
Kommst du heute Abend zu mir rüber?
„Rüber“ funktioniert oft als trennbare Vorsilbe für Verben wie „rüberkommen“, „rübergehen“ oder „rüberreichen“. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Ende.
Kannst du mir bitte die Butter rüberreichen?
Das trennbare Verb „etwas rüberbringen“ hat die übertragene Bedeutung, eine Botschaft oder ein Gefühl erfolgreich zu kommunizieren. Das, was kommuniziert wird, ist das Akkusativobjekt.
In seiner Rede hat er die Dringlichkeit des Problems gut rübergebracht.
Der Ausdruck „rübermachen“ hat eine spezifische historische Bedeutung. Während des Kalten Krieges war es der umgangssprachliche Begriff für die Flucht von Ostdeutschland (DDR) nach Westdeutschland.
Seine Familie hat kurz vor dem Mauerbau noch rübergemacht.
Rüber bezeichnet umgangssprachlich eine Bewegung auf die andere Seite, ohne allein klar zwischen hin und her zu unterscheiden. Hinüber macht ausdrücklich deutlich, dass die Bewegung vom Sprecher oder betrachteten Ort wegführt. Für diese klare Richtung passt hinüber besser.

Ich gehe kurz rüber zu den Nachbarn.
Ich gehe von hier hinüber zu den Nachbarn.