
der Rückfall
Das erneute Auftreten einer Krankheit oder Sucht, nachdem es bereits eine Besserung oder eine Phase der Abstinenz gab.
Nach drei Monaten ohne Alkohol erlitt er einen schweren Rückfall.
Rückfall
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Das erneute Auftreten einer Krankheit oder Sucht, nachdem es bereits eine Besserung oder eine Phase der Abstinenz gab.
Nach drei Monaten ohne Alkohol erlitt er einen schweren Rückfall.

Die Rückkehr zu einem früheren, meist negativen Zustand oder einer alten Verhaltensweise.
Der Rückfall in alte Gewohnheiten machte all seine Fortschritte zunichte.
Das Wort setzt sich aus „rück“ (zurück) und „Fall“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich einen „Fall zurück“ in einen früheren, meist negativen Zustand. Es ist die Substantivform des Verbs „zurückfallen“.
Der Rückfall in seine alte Sucht war für alle ein Schock.
„Rückfall“ wird sehr häufig mit den Verben „erleiden“ oder „haben“ kombiniert. Die Formulierung „einen Rückfall erleiden“ ist dabei etwas formeller und wird oft im medizinischen Kontext verwendet.
Der Patient hat leider einen Rückfall erlitten.
Um auszudrücken, in welchen Zustand man zurückfällt, wird die Präposition „in“ mit dem Akkusativ verwendet. Dieses Muster ist sehr gebräuchlich.
Sie fürchtet einen Rückfall in ihre Depression.
Diese Bedeutung erkennen Sie am Kontext, der sich auf Medizin, Psychologie oder Sucht bezieht. Typische Signalwörter sind „Krankheit“, „Sucht“, „Therapie“, „Alkohol“ oder „Drogen“.
Die Therapie soll einen Rückfall des Patienten verhindern.
Der Schub bezeichnet eine neue, intensive Phase einer Krankheit, die oft bei einer fortbestehenden Erkrankung auftritt. Ein Rückfall bedeutet dagegen, dass eine Krankheit nach einer Besserung erneut auftritt. Sprich von einem Schub bei einer aktiven Krankheit und von einem Rückfall nach einer überwunden geglaubten Phase.

Nach mehreren guten Monaten bekam der Patient leider einen Rückfall.
Bei seiner chronischen Krankheit hat der Patient gerade einen starken Schub.