
rühmen
Jemanden oder etwas ausdrücklich und oft öffentlich loben und seine guten Eigenschaften hervorheben.
Die Festschrift rühmt die großen Leistungen der Wissenschaftlerin.
rühmen – rühmte – hat gerühmt
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Jemanden oder etwas ausdrücklich und oft öffentlich loben und seine guten Eigenschaften hervorheben.
Die Festschrift rühmt die großen Leistungen der Wissenschaftlerin.

Stolz auf etwas sein und es selbstbewusst als eigene Leistung darstellen; oft klingt dabei an, dass man sich zu stark hervorhebt.
Er rühmt sich, den schwierigen Auftrag allein bewältigt zu haben.
| ich | rühme |
|---|---|
| du | rühmst |
| er/sie/es | rühmt |
| wir | rühmen |
| ihr | rühmt |
| sie | rühmen |
| ich | rühmte |
|---|---|
| du | rühmtest |
| er/sie/es | rühmte |
| wir | rühmten |
| ihr | rühmtet |
| sie | rühmten |
| ich | habe gerühmt |
|---|---|
| du | hast gerühmt |
| er/sie/es | hat gerühmt |
| wir | haben gerühmt |
| ihr | habt gerühmt |
| sie | haben gerühmt |
| du | rühm! rühme! |
|---|---|
| ihr | rühmt! |
| Sie | rühmen Sie! |
| ich | hatte gerühmt |
|---|---|
| du | hattest gerühmt |
| er/sie/es | hatte gerühmt |
| wir | hatten gerühmt |
| ihr | hattet gerühmt |
| sie | hatten gerühmt |
| ich | werde rühmen |
|---|---|
| du | wirst rühmen |
| er/sie/es | wird rühmen |
| wir | werden rühmen |
| ihr | werdet rühmen |
| sie | werden rühmen |
| ich | rühme |
|---|---|
| du | rühmest |
| er/sie/es | rühme |
| wir | rühmen |
| ihr | rühmet |
| sie | rühmen |
Für die indirekte Rede.
| ich | rühmte |
|---|---|
| du | rühmtest |
| er/sie/es | rühmte |
| wir | rühmten |
| ihr | rühmtet |
| sie | rühmten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | rühmen |
|---|---|
| mit zu | zu rühmen |
| Partizip I | rühmend |
| Partizip II | gerühmt |
„Rühmen“ gehört zur gehobenen Sprache und begegnet dir besonders in Reden, Würdigungen und literarischen Texten. In alltäglichen Gesprächen kann es feierlich wirken.
In ihrer Abschiedsrede rühmte die Direktorin den unermüdlichen Einsatz des Teams.
Die Person oder Sache, die man rühmt, steht im Akkusativ. Typische Verbindungen sind „jemandes Mut rühmen“, „jemandes Verdienste rühmen“ und „die Qualität einer Sache rühmen“.
Die Presse rühmte den Mut der jungen Reporterin.
Bei „sich einer Sache rühmen“ steht die Sache im Genitiv. Das Reflexivpronomen richtet sich nach der Person, die sich selbst hervorhebt.
Der Unternehmer rühmt sich seines großen Erfolgs.
„Sich rühmen“ lässt sich auch mit einem Infinitiv mit „zu“ verbinden. Die Person, die sich rühmt, ist dabei zugleich die handelnde Person der Infinitivgruppe; für eine abgeschlossene Leistung verwendet man häufig „zu haben“ mit einem Partizip II.
Sie rühmt sich, sämtliche Prüfungen ohne Vorbereitung bestanden zu haben.