
rumsitzen
Umgangssprachlich für untätig herumsitzen und nichts Sinnvolles tun, oft mit einer negativen Konnotation des Zeitverschwendens.
Statt deine Hausaufgaben zu machen, sitzt du schon wieder nur vor dem Fernseher rum.
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Umgangssprachlich für untätig herumsitzen und nichts Sinnvolles tun, oft mit einer negativen Konnotation des Zeitverschwendens.
Statt deine Hausaufgaben zu machen, sitzt du schon wieder nur vor dem Fernseher rum.
„Rumsitzen“ ist die umgangssprachliche Form des trennbaren Verbs „herumsitzen“. Die Vorsilbe „rum-“ macht das Wort informell und wird hauptsächlich in der gesprochenen Sprache verwendet.
Am Bahnhof mussten wir zwei Stunden rumsitzen und auf den nächsten Zug warten.
„Rumsitzen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz wandert die Vorsilbe „rum“ ans Satzende. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „rum“ und „sitzen“.
Den ganzen Sonntag saß er nur auf dem Sofa rum.
Dieses Wort ist nicht neutral. Es drückt fast immer aus, dass jemand seine Zeit verschwendet und eigentlich etwas Nützlicheres tun sollte. Es wird oft als Vorwurf oder in selbstkritischen Aussagen benutzt.
Hör auf, nur faul rumzusitzen, und hilf mir lieber im Garten!
Abhängen und rumsitzen können beide umgangssprachlich einen unproduktiven Nachmittag beschreiben. „Abhängen“ kann neutrales Entspannen oder Zusammensein meinen, während „rumsitzen“ meist kritischer klingt und Zeitverschwendung hervorhebt. Verwende „abhängen“ bei lockerer Freizeit, „rumsitzen“ bei einer wertenden Kritik am Nichtstun.

Am freien Nachmittag sitzen wir nur im Garten rum und tun nichts Sinnvolles.
Am freien Nachmittag hängen wir einfach zusammen im Garten ab.