rumhängen
Umgangssprachlich für untätig oder ohne bestimmtes Ziel Zeit verbringen, oft gemeinsam mit anderen.
Die Jugendlichen hängen nach der Schule oft im Park rum.

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Umgangssprachlich für untätig oder ohne bestimmtes Ziel Zeit verbringen, oft gemeinsam mit anderen.
Die Jugendlichen hängen nach der Schule oft im Park rum.

„Rumhängen“ ist die umgangssprachliche Kurzform des trennbaren Verbs „herumhängen“. Die Vorsilbe „rum-“ signalisiert immer einen informellen, mündlichen Sprachgebrauch.
Was habt ihr am Wochenende gemacht? – Nicht viel, wir haben nur zu Hause rumgehangen.
Als trennbares Verb steht die Vorsilbe „rum“ im Hauptsatz am Ende. Im Nebensatz oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er hängt oft mit seinen Freunden im Einkaufszentrum rum.
Die Bedeutung erkennen Sie am Subjekt: Wenn eine Person „rumhängt“, verbringt sie untätig Zeit. Wenn ein Gegenstand oder Körperteil „rumhängt“, dann hängt er schlaff oder unordentlich herab.
Die Teenager hängen jeden Nachmittag im Park rum.
Wenn Personen „rumhängen“, geschieht das oft an bestimmten Orten oder mit bestimmten Leuten. Typische Kombinationen sind „mit Freunden rumhängen“, „im Park rumhängen“ oder „zu Hause rumhängen“.
Lass uns heute Abend nicht ausgehen, sondern einfach bei mir rumhängen und einen Film schauen.
„hängen“ und „rumhängen“ können beide beschreiben, dass etwas nach unten hängt. „hängen“ ist dabei neutral und sagt nur, dass etwas an einem Punkt befestigt ist und frei nach unten geht. „rumhängen“ klingt umgangssprachlich und oft etwas negativ: Etwas hängt schlaff, unordentlich oder nicht schön herunter. Außerdem kann „rumhängen“ bedeuten, ohne Ziel Zeit zu verbringen. Gerade deshalb kann es verwirrend sein. Für einen Mantel an der Garderobe sagt man normalerweise „hängen“. Für Jugendliche ohne Plan im Park oder für ein loses Kabel passt eher „rumhängen“.

Nach der Schule hängen die Jugendlichen oft noch eine Stunde am Bahnhof rum.
Das Bild hängt seit gestern über dem Sofa.