
rundherum
Im Kreis um etwas herum; auf allen Seiten.
Um den See führt ein Weg rundherum.
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Im Kreis um etwas herum; auf allen Seiten.
Um den See führt ein Weg rundherum.

Völlig, in jeder Hinsicht; ohne Ausnahme.
Es war ein rundherum gelungener Abend.
„Rundherum“ setzt sich aus „rund“ und „herum“ zusammen. Es verstärkt die Idee, dass etwas einen kompletten Kreis bildet oder von allen Seiten betrachtet wird.
Wir sind einmal rundherum um das Schloss gelaufen.
Die räumliche Bedeutung („im Kreis“) erkennt man oft an Verben der Bewegung oder Position (z.B. gehen, fahren, stehen). Die übertragene Bedeutung („völlig“) steht meistens bei Adjektiven (z.B. zufrieden, glücklich) oder Nomen, die ein Ereignis beschreiben.
Rundherum standen hohe Bäume.
In der Bedeutung „völlig“ wird „rundherum“ oft mit positiven Adjektiven kombiniert: „rundherum zufrieden“, „rundherum glücklich“ oder in der Wendung „ein rundherum gelungener Tag“.
Nach dem Urlaub fühlte sie sich rundherum erholt.
Rundum und rundherum können beide ausdrücken, dass etwas auf allen Seiten um etwas liegt. Rundherum ist dabei die anschauliche räumliche Umgebungsangabe, während rundum auch allgemeiner und in festen Wendungen verwendet wird. Für eine konkrete Umgebung passt rundherum oft besonders natürlich; rundum ist ebenfalls möglich.

Rundherum um den See stehen hohe Bäume.
Rundum den See stehen hohe Bäume.