
säen
Samen in die Erde bringen, damit daraus Pflanzen wachsen können. Dies ist ein grundlegender Schritt in der Landwirtschaft und im Gartenbau.
Im Frühling säen die Bauern das Getreide auf den Feldern.
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Samen in die Erde bringen, damit daraus Pflanzen wachsen können. Dies ist ein grundlegender Schritt in der Landwirtschaft und im Gartenbau.
Im Frühling säen die Bauern das Getreide auf den Feldern.

Etwas (meist Negatives wie Zweifel, Zwietracht oder Angst) verursachen oder verbreiten, das sich dann entwickelt und ausbreitet.
Mit seinen falschen Anschuldigungen hat er nur Misstrauen gesät.
Ob die wörtliche oder die übertragene Bedeutung gemeint ist, erkennen Sie am Objekt. Bezieht es sich auf Samen oder Pflanzen (z.B. „Körner“, „Blumen“), ist es wörtlich. Bezieht es sich auf abstrakte, negative Gefühle (z.B. „Zweifel“, „Hass“), ist es übertragen gemeint.
Im Herbst können Sie Blumenzwiebeln für das nächste Jahr säen.
In der übertragenen Bedeutung wird „säen“ fast immer mit negativen Konzepten verwendet. Typische Kombinationen sind „Zweifel säen“, „Misstrauen säen“, „Zwietracht säen“ oder „Angst säen“.
Durch die Gerüchte wurde in der Firma gezielt Zwietracht gesät.
Das Verb ist Teil des bekannten Sprichworts „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“. Es bedeutet, dass kleine negative Handlungen große negative Konsequenzen haben können.
Er hat alle belogen und verlor am Ende alle seine Freunde – wer Wind sät, wird Sturm ernten.
Beide Wörter können beschreiben, dass Zweifel, Angst oder Zwietracht weitergegeben werden. „Verbreiten“ bezeichnet neutral die Weitergabe, während „säen“ bildhaft betont, dass dadurch etwas entsteht, das sich anschließend entwickeln kann. Wähle „säen“, wenn die mögliche Entwicklung der negativen Wirkung im Vordergrund steht.

Der falsche Bericht sät unter den Nachbarn Zweifel und Misstrauen.
Die falsche Nachricht verbreitet unter den Nachbarn große Angst.