säen
Samen in die Erde bringen, damit daraus Pflanzen wachsen können. Dies ist ein grundlegender Schritt in der Landwirtschaft und im Gartenbau.
Im Frühling säen die Bauern das Getreide auf den Feldern.

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Samen in die Erde bringen, damit daraus Pflanzen wachsen können. Dies ist ein grundlegender Schritt in der Landwirtschaft und im Gartenbau.
Im Frühling säen die Bauern das Getreide auf den Feldern.

Ob die wörtliche oder die übertragene Bedeutung gemeint ist, erkennen Sie am Objekt. Bezieht es sich auf Samen oder Pflanzen (z.B. „Körner“, „Blumen“), ist es wörtlich. Bezieht es sich auf abstrakte, negative Gefühle (z.B. „Zweifel“, „Hass“), ist es übertragen gemeint.
Im Herbst können Sie Blumenzwiebeln für das nächste Jahr säen.
In der übertragenen Bedeutung wird „säen“ fast immer mit negativen Konzepten verwendet. Typische Kombinationen sind „Zweifel säen“, „Misstrauen säen“, „Zwietracht säen“ oder „Angst säen“.
Durch die Gerüchte wurde in der Firma gezielt Zwietracht gesät.
Das Verb ist Teil des bekannten Sprichworts „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“. Es bedeutet, dass kleine negative Handlungen große negative Konsequenzen haben können.
Er hat alle belogen und verlor am Ende alle seine Freunde – wer Wind sät, wird Sturm ernten.
„setzen“ und „säen“ können beide damit zu tun haben, dass etwas in die Erde kommt und später wächst. Der wichtigste Unterschied ist: „säen“ benutzt man nur für Samen. „setzen“ kann man für Pflanzen oder Samen benutzen, besonders wenn man etwas gezielt an eine Stelle in die Erde bringt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide bei Gartenarbeit und Landwirtschaft vorkommen. Wenn du über Samen sprichst, ist „säen“ meist genauer. Wenn du eine Pflanze, eine Zwiebel oder etwas an einen festen Platz bringst, passt oft „setzen“.

Am Wochenende säen wir Radieschen in eine lange Reihe.
Meine Nachbarin setzt die kleinen Tomatenpflanzen erst nach dem Frost ins Beet.