streuen
Kleine Dinge, wie Pulver, Samen oder Sand, über eine Fläche verteilen.
Im Winter müssen die Straßenwärter bei Glatteis Salz streuen.

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Kleine Dinge, wie Pulver, Samen oder Sand, über eine Fläche verteilen.
Im Winter müssen die Straßenwärter bei Glatteis Salz streuen.

Das Verb „streuen“ wird oft mit einem Akkusativobjekt verwendet, das angibt, was verteilt wird. Mit einer Präposition wie „auf“ oder „über“ (+ Akkusativ) kann man den Ort oder die Fläche angeben.
Die Kinder streuen Brotkrumen für die Vögel auf den Boden.
In der wörtlichen Bedeutung wird „streuen“ oft mit kleinen, losen Materialien verwendet. Typische Kombinationen sind: Salz streuen, Zucker streuen, Samen streuen oder Blumen streuen.
Für den Salat streue ich noch ein paar Kräuter darüber.
Im übertragenen Sinn wird „streuen“ für das Verbreiten von immateriellen Dingen genutzt. Häufige Verbindungen sind „Gerüchte streuen“, „Informationen streuen“ oder „Zweifel streuen“ und haben oft eine negative Konnotation.
Die Opposition versuchte, gezielt Falschinformationen zu streuen.
In der Physik beschreibt „streuen“ die Ablenkung von Licht oder Teilchen. In diesem Kontext ist das Subjekt oft ein Objekt, das die Streuung verursacht.
Der Nebel streut das Licht der Autoscheinwerfer.
„verbreiten“ und „streuen“ können beide bedeuten, dass Informationen, Gerüchte oder Ideen weitergegeben werden. „verbreiten“ ist dabei allgemeiner und neutraler: Eine Nachricht erreicht viele Menschen. „streuen“ klingt oft gezielter oder unkontrollierter, besonders bei Gerüchten oder bestimmten Informationen. Es kann andeuten, dass jemand die Information an verschiedenen Stellen platziert. Für normale Nachrichten passt meistens „verbreiten“ besser, bei Gerüchten oder gezielten Hinweisen kann „streuen“ natürlicher sein.

Jemand hat im Büro Gerüchte über die neue Chefin gestreut.
Der Kunde verbreitet die gute Nachricht über die Reise in der ganzen Gruppe.