das Sakrament
Im Christentum eine heilige, rituelle Handlung, die als sichtbares Zeichen einer unsichtbaren göttlichen Gnade gilt. Zu den wichtigsten Sakramenten zählen Taufe und Abendmahl.
In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente.

Sakrament
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Im Christentum eine heilige, rituelle Handlung, die als sichtbares Zeichen einer unsichtbaren göttlichen Gnade gilt. Zu den wichtigsten Sakramenten zählen Taufe und Abendmahl.
In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente.

Im religiösen Kontext wird ein Sakrament nicht einfach „gemacht“. Ein Priester „spendet“ das Sakrament und ein Gläubiger „empfängt“ es. Diese Verben sind typisch und klingen natürlich.
Das Kind empfing das Sakrament der Taufe.
Die übertragene Bedeutung erkennst du daran, dass es um eine alltägliche, nicht-religiöse Handlung geht, die aber mit großer Ernsthaftigkeit oder als festes Ritual behandelt wird. Oft schwingt dabei eine leichte Ironie mit.
Das Einparken seines Oldtimers ist für ihn jedes Mal ein heiliges Sakrament.
Oft wird das spezifische Sakrament direkt genannt, um das es geht. Man spricht dann vom „Sakrament der Taufe“, „der Ehe“ oder „der Beichte“.
Das Paar bereitete sich auf das Sakrament der Ehe vor.
„das Ritual“ und „das Sakrament“ können beide zu religiösen Handlungen gehören. Ein „Ritual“ ist allgemein eine feste Abfolge von Handlungen mit besonderer Bedeutung. Es kann religiös sein, muss es aber nicht. Ein „Sakrament“ ist viel spezieller: Es ist eine heilige Handlung im Christentum, zum Beispiel die Taufe oder das Abendmahl. Die Wörter können verwechselt werden, weil ein Sakrament immer auch rituell vollzogen wird. Aber nicht jedes Ritual ist ein Sakrament. Für eine allgemeine feierliche Handlung passt „Ritual“, für die besondere christliche Handlung passt „Sakrament“.

In der Kirche empfing das Kind das Sakrament der Taufe.
Bei der Feier folgte die Gruppe einem alten Ritual.