
das Ritual
Eine festgelegte Abfolge von Handlungen mit oft symbolischer Bedeutung, die in einem bestimmten, insbesondere religiösen oder feierlichen, Rahmen vollzogen wird.
Die Teezeremonie ist in Japan ein hoch entwickeltes Ritual.
Ritual
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Eine festgelegte Abfolge von Handlungen mit oft symbolischer Bedeutung, die in einem bestimmten, insbesondere religiösen oder feierlichen, Rahmen vollzogen wird.
Die Teezeremonie ist in Japan ein hoch entwickeltes Ritual.

Eine feste, sich regelmäßig wiederholende Gewohnheit im Alltag, die für die ausführende Person einen besonderen, fast zeremoniellen Charakter hat.
Sein morgendlicher Kaffee auf dem Balkon ist ihm ein heiliges Ritual.
Die Bedeutung erkennst du am Kontext. Geht es um Religion, Kultur oder eine formelle Zeremonie, ist die erste Bedeutung gemeint. Handelt es sich um eine persönliche, wiederkehrende Handlung, ist es die zweite Bedeutung.
Die Krönung des Königs folgte einem jahrhundertealten Ritual.
Im formellen Kontext wird „Ritual“ oft mit Adjektiven wie „religiös“, „traditionell“ oder „feierlich“ kombiniert. Typische Verben sind „ein Ritual vollziehen“ oder „einem Ritual folgen“.
Der Priester vollzog das traditionelle Ritual.
Wenn eine persönliche Gewohnheit gemeint ist, steht „Ritual“ oft mit einem Possessivpronomen oder Adjektiven wie „täglich“, „morgendlich“ oder „klein“. Es beschreibt eine Handlung, die für die Person eine besondere Bedeutung hat.
Ihr morgendliches Ritual, eine Tasse Tee am Fenster zu trinken, half ihr, den Tag zu beginnen.
Brauch und Ritual können beide eine regelmäßig vollzogene Handlung bei einem Fest bezeichnen. Brauch betont, dass die Handlung in einer Gemeinschaft überliefert ist; Ritual hebt stärker die festgelegte, oft symbolische Abfolge hervor. Für die Tradition passt Brauch, für den zeremoniellen Ablauf Ritual.

Beim Hochzeitsfest folgt auf das Lied ein festgelegtes Ritual mit mehreren symbolischen Handlungen.
Es ist in unserem Dorf Brauch, beim Hochzeitsfest gemeinsam ein Lied zu singen.