das Schäfchen
Die Verkleinerungsform von Schaf. Bezeichnet ein junges oder kleines Schaf, also ein Lamm.
Auf der Weide graste eine Herde mit vielen kleinen Schäfchen.

Schäfchen
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Die Verkleinerungsform von Schaf. Bezeichnet ein junges oder kleines Schaf, also ein Lamm.
Auf der Weide graste eine Herde mit vielen kleinen Schäfchen.

„Schäfchen“ ist die Verkleinerungsform (Diminutiv) von „das Schaf“. Die Endung „-chen“ macht das Nomen sächlich (neutral) und fügt die Bedeutung „klein“ oder „niedlich“ hinzu. Dieser Prozess ist im Deutschen sehr verbreitet.
Das kleine Schäfchen hat sich von seiner Mutter entfernt.
Die Bedeutung ist fast immer aus dem Kontext klar. Geht es um Tiere oder Bauernhöfe, ist ein Lamm gemeint. Spricht man vom Himmel und Wetter, sind Wolken gemeint. In einem religiösen Kontext geht es um Gemeindemitglieder.
Der Himmel ist blau mit nur wenigen weißen Schäfchen.
Die Redewendung „sein Schäfchen ins Trockene bringen“ ist eine feste Einheit. Das Possessivpronomen („sein“) muss aber an die Person angepasst werden, die den Vorteil sichert.
Durch den schnellen Verkauf hat sie ihr Schäfchen ins Trockene gebracht.
Die Bezeichnung „Schäfchen“ für Wolken ist eine bildliche Beschreibung. Die kleinen, weißen Wolken sehen aus wie eine Herde von Schafen am Himmel. Diese „Schäfchenwolken“ deuten oft auf stabiles, gutes Wetter hin.
Morgen soll es sonnig werden, am Himmel sind nur ein paar Schäfchen zu sehen.
„der Gläubige“ und „das Schäfchen“ können beide eine Person in einem religiösen Zusammenhang bezeichnen. „Gläubiger“ ist neutral und meint eine Person, die an eine Religion glaubt. „Schäfchen“ ist dagegen bildlich und klingt persönlicher oder auch etwas altmodisch. Es stellt die Mitglieder einer Gemeinde wie eine Herde dar, die von einem Pfarrer oder einer anderen religiösen Leitung betreut wird. Im normalen Gespräch ist „Gläubige“ meistens klarer und respektvoll neutral. „Schäfchen“ passt eher in religiöse, bildhafte oder leicht liebevolle Sprache.

Der Pfarrer kennt seine Schäfchen und fragt oft nach ihren Familien.
Nach dem Gottesdienst bleiben viele Gläubige noch vor der Kirche stehen.