schwimmend
Sich auf der Oberfläche von Wasser befindend oder sich darin fortbewegend, ohne unterzugehen.
Ein schwimmendes Hausboot liegt am Ufer des Kanals.

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Sich auf der Oberfläche von Wasser befindend oder sich darin fortbewegend, ohne unterzugehen.
Ein schwimmendes Hausboot liegt am Ufer des Kanals.

„Schwimmend“ ist das Partizip I des Verbs „schwimmen“. Diese Form wird als Adjektiv verwendet und beschreibt eine andauernde Handlung oder einen Zustand.
Einige Blätter trieben schwimmend auf dem Wasser.
In der wörtlichen Bedeutung wird „schwimmend“ oft für Objekte verwendet, die speziell dafür gebaut sind, auf dem Wasser zu sein. Typische Beispiele sind „eine schwimmende Plattform“, „ein schwimmendes Restaurant“ oder „ein schwimmender Markt“.
In Thailand besuchten wir einen schwimmenden Markt.
Diese Bedeutung gehört zur Fachsprache der Wirtschaft und Finanzen. Man erkennt sie an Nomen wie „Wechselkurs“, „Zinssatz“ oder „Kapital“. Es bedeutet, dass der Wert nicht fest ist, sondern sich dem Markt anpasst.
Viele Länder haben heute einen schwimmenden Wechselkurs ihrer Währung.
Im übertragenen Sinn beschreibt „schwimmend“ etwas Unklares oder Ausweichendes. Es wird für abstrakte Nomen wie „Antwort“, „Aussage“ oder „Formulierung“ verwendet.
Der Politiker gab nur eine schwimmende Antwort auf die Frage des Journalisten.
„fest“ und „schwimmend“ bilden in bestimmten Fachkontexten einen Gegensatz. „fest“ meint dann, dass etwas dauerhaft bestimmt oder an einen Wert gebunden ist. „schwimmend“ meint, dass sich etwas frei nach dem Markt oder der Situation verändern kann, zum Beispiel ein Wechselkurs oder ein Zinssatz. In diesem Gebrauch geht es nicht um Wasser, sondern um Bindung oder Veränderlichkeit. „fest“ passt, wenn ein Wert stabil vereinbart ist; „schwimmend“ passt, wenn der Wert nicht festgelegt ist.

Bei einem schwimmenden Wechselkurs kann sich der Preis täglich ändern.
Der Vertrag hat einen festen Zinssatz für die ersten fünf Jahre.