Die unentgeltliche Übertragung von Eigentum (z.B. Geld, Immobilien, Wertgegenstände) an eine andere Person zu Lebzeiten. Oft bezeichnet dies den formellen, rechtlichen Akt.
beispiel
Die Schenkung des Hauses an ihre Kinder musste notariell beglaubigt werden.
Tipps
Wortfamilie
Das Nomen „die Schenkung“ ist direkt vom Verb „schenken“ abgeleitet. Die Endung „-ung“ macht aus der Handlung des Schenkens ein Substantiv, das den Vorgang oder das Ergebnis beschreibt.
BEISPIEL
Die Schenkung wurde vertraglich festgehalten.
Register und Stil
Diese Bedeutung wird hauptsächlich in formellen, rechtlichen oder administrativen Kontexten verwendet. Es betont den offiziellen Akt der Eigentumsübertragung, nicht das alltägliche Geben eines Geschenks.
BEISPIEL
Für die Schenkung des Grundstücks war ein Notartermin erforderlich.
Typische Verbindungen
Wenn es um den geschenkten Gegenstand geht, wird „Schenkung“ oft mit Adjektiven wie „großzügig“, „wertvoll“ oder „bedeutend“ kombiniert. Typische Verben sind hier „erhalten“ oder „annehmen“.
BEISPIEL
Die Bibliothek hat eine großzügige Schenkung seltener Bücher erhalten.
Vergleichen mit
antonym · confusable
Schenkung vs Verkauf
„der Verkauf“ und „die Schenkung“ haben beide damit zu tun, dass etwas den Besitzer wechselt. Der wichtige Unterschied ist das Geld: Beim Verkauf bekommt die andere Person etwas und bezahlt dafür. Bei einer Schenkung wird etwas ohne Bezahlung gegeben, oft auch in einem rechtlichen oder formellen Zusammenhang. Verwechseln kann man die Wörter, weil in beiden Fällen Eigentum übertragen wird. Praktisch gilt: Wenn Geld gezahlt wird, passt „Verkauf“. Wenn etwas freiwillig und ohne Gegenleistung gegeben wird, passt „Schenkung“.
Schenkung
Die Schenkung des Hauses wurde beim Notar schriftlich festgehalten.
Verkauf
Wegen des Umzugs plant die Familie den Verkauf ihres alten Autos.