der Schimpf
Eine beleidigende, herabsetzende Äußerung oder Beschimpfung. Das Wort ist heute eher selten und wird meist in gehobener oder altertümlicher Sprache verwendet.
Er musste für seine Tat viel Schimpf und Spott ertragen.

Schimpf
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Eine beleidigende, herabsetzende Äußerung oder Beschimpfung. Das Wort ist heute eher selten und wird meist in gehobener oder altertümlicher Sprache verwendet.
Er musste für seine Tat viel Schimpf und Spott ertragen.

Das Nomen „der Schimpf“ gehört zum Verb „schimpfen“ (jemanden beleidigen). „Der Schimpf“ ist also die Beleidigung oder Beschimpfung selbst.
Der Trainer schimpfte laut mit seiner Mannschaft.
Dieses Wort ist veraltet und wird fast nur noch in gehobener Schriftsprache oder in historischen Texten verwendet. Im Alltag ist es sehr unüblich.
In dem alten Roman musste der Held viel Schimpf über sich ergehen lassen.
„Schimpf“ wird sehr häufig in der festen Paarformel „Schimpf und Spott“ verwendet. Dies bedeutet, dass jemand sowohl beschimpft als auch verspottet wird.
Nach seiner peinlichen Rede erntete der Politiker nur Schimpf und Spott.
Die Redewendung „Schimpf und Schande“ ist eine feste Einheit. Sie wird oft in der Struktur „Es ist eine Schimpf und Schande, dass ...“ benutzt, um große Empörung über einen Zustand auszudrücken.
Es ist eine Schimpf und Schande, dass so viel Essen weggeworfen wird.
„die Schande“ und „der Schimpf“ können beide mit Unehre oder Kränkung zu tun haben. „Schande“ ist ein normales Wort für etwas, das als stark beschämend gilt. „Schimpf“ bedeutet eigentlich eine beleidigende Äußerung, ist aber heute selten und klingt eher gehoben oder altmodisch. Besonders bekannt ist die feste Wendung „Schimpf und Schande“, die große öffentliche Blamage meint. Verwechseln kann man die Wörter, weil sie in dieser Wendung zusammenstehen. Im Alltag verwendet man aber meist „Schande“, nicht „Schimpf“.

Nach der Niederlage gingen die Spieler unter Schimpf und Schande vom Platz.
Für den Verein war der Betrug eine große Schande.