
der Schlamassel
Umgangssprachlich für eine unglückliche, chaotische oder sehr schwierige Situation, aus der man nur schwer wieder herauskommt.
Nachdem wir den letzten Zug verpasst hatten, saßen wir ganz schön im Schlamassel.
Schlamassel
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Umgangssprachlich für eine unglückliche, chaotische oder sehr schwierige Situation, aus der man nur schwer wieder herauskommt.
Nachdem wir den letzten Zug verpasst hatten, saßen wir ganz schön im Schlamassel.
„Schlamassel“ ist ein Wort der Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten würde man eher neutralere Wörter verwenden.
Was für ein Schlamassel! Jetzt müssen wir alles noch einmal machen.
Dieses Wort wird sehr oft mit festen Präpositionen und Verben verwendet. Typisch sind „im Schlamassel sitzen“, „in einem Schlamassel stecken“ oder „aus dem Schlamassel herauskommen“.
Wegen der gestrichenen Flüge stecken wir jetzt am Flughafen in einem ziemlichen Schlamassel.
Um die Situation als besonders schlimm zu beschreiben, wird „Schlamassel“ oft mit Adjektiven wie „groß“, „riesig“ oder „ganz schön“ kombiniert.
Durch seine Lüge hat er sich in einen riesigen Schlamassel gebracht.
Durcheinander beschreibt in erster Linie einen ungeordneten Zustand. Ein Schlamassel ist umgangssprachlich eine chaotische, zugleich schwierige oder unglückliche Situation, aus der man nur schwer herauskommt. Für bloße Unordnung passt durcheinander; bei unangenehmen Folgen passt Schlamassel besser.

Wegen der falsch beschrifteten Kartons steckten wir beim Umzug in einem echten Schlamassel.
Nach dem Umzug standen die falsch beschrifteten Kartons völlig durcheinander.