die Schleppe
Der lange, auf dem Boden aufliegende und nachgezogene hintere Teil eines festlichen Kleides, Mantels oder Umhangs.
Das Brautkleid hatte eine beeindruckende, mehrere Meter lange Schleppe.

Schleppe
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Der lange, auf dem Boden aufliegende und nachgezogene hintere Teil eines festlichen Kleides, Mantels oder Umhangs.
Das Brautkleid hatte eine beeindruckende, mehrere Meter lange Schleppe.

Beide Bedeutungen von „die Schleppe“ leiten sich vom Verb „schleppen“ ab, was „etwas Schweres ziehen“ oder „hinter sich herziehen“ bedeutet. Einmal wird ein Kleidesteil geschleppt, das andere Mal ein ganzes Schiff.
Die Kinder mussten helfen, die lange Schleppe des Brautkleides zu tragen.
Die Bedeutung erkennen Sie leicht am Kontext. Wörter wie „Kleid“, „Hochzeit“ oder „Mode“ deuten auf den Kleidungs-Teil hin. Wörter wie „Schiff“, „Hafen“, „Seil“ oder „Schlepper“ deuten auf das Tau zum Ziehen hin.
Ihr Ballkleid hatte eine elegante Schleppe aus Seide.
Im maritimen Kontext gibt es die feste Wendung „ein Schiff an die Schleppe nehmen“. Das bedeutet, ein anderes Schiff mit einem Seil zu ziehen oder abzuschleppen.
Ein Rettungsboot nahm das Segelboot bei starkem Wind an die Schleppe.
„Tau“ und „Schleppe“ können beide ein starkes Seil meinen, besonders wenn etwas Schweres oder ein Fahrzeug gezogen wird. „Tau“ ist der allgemeinere Begriff für ein sehr dickes, kräftiges Seil, zum Beispiel auf einem Schiff oder beim Klettern. „Schleppe“ ist in dieser Bedeutung spezieller: Sie dient zum Ziehen, besonders von Schiffen oder Fahrzeugen. Verwechslungsgefahr gibt es, weil beide wie ein starkes Seil aussehen können. Wenn nur das Seil selbst wichtig ist, passt „Tau“ meist besser; wenn das Ziehen im Mittelpunkt steht, passt „Schleppe“ genauer.

Mit der Schleppe wurde das beschädigte Boot langsam in den Hafen gezogen.
Der Matrose befestigt das Boot mit einem dicken Tau am Steg.