Eine dünne, feuchte Gewebeschicht, die das Innere von Körperhöhlen wie Mund, Nase, Magen und Darm auskleidet. Sie produziert einen Schleim, der diese Bereiche schützt und feucht hält.
beispiel
Eine Erkältung führt oft zu einer gereizten Schleimhaut in der Nase.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist aus „der Schleim“ und „die Haut“ zusammengesetzt. Es beschreibt also wörtlich eine „Haut“ aus Schleim, die das Innere von Körperorganen auskleidet.
BEISPIEL
Eine gesunde Schleimhaut ist eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger.
Typische Verbindungen
Im medizinischen Kontext wird „Schleimhaut“ oft mit Adjektiven kombiniert, die ihren Zustand beschreiben. Häufige Beispiele sind „gereizte“, „trockene“, „entzündete“ oder „geschwollene“ Schleimhaut.
BEISPIEL
Trockene Heizungsluft kann die Schleimhäute austrocknen.
Register
Obwohl „Schleimhaut“ ein medizinischer Fachbegriff ist, wird er auch im Alltag sehr häufig verwendet, besonders wenn man über Erkältungen, Allergien oder die allgemeine Gesundheit spricht.
BEISPIEL
In der Apotheke fragte ich nach etwas, das die Schleimhaut beruhigt.
Vergleichen mit
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Schleimhaut vs Haut
„die Haut“ und „die Schleimhaut“ sind beide Gewebeschichten am oder im Körper. „Haut“ meint die äußere Schicht des Körpers, die man sehen und berühren kann. „Schleimhaut“ meint eine feuchte Schicht im Inneren, zum Beispiel im Mund, in der Nase oder im Magen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „Schleimhaut“ auch eine Art schützende Haut ist. Im Alltag sagt man „Haut“, wenn es um Arme, Gesicht oder Körperoberfläche geht. „Schleimhaut“ passt eher bei medizinischen Themen und bei Körperinnerem.
Schleimhaut
Bei einer Erkältung ist die Schleimhaut in der Nase oft gereizt.