schlendern
Langsam, gemütlich und ohne bestimmtes Ziel spazieren gehen.
Am Sonntag schlendern wir gerne durch den Park.

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Langsam, gemütlich und ohne bestimmtes Ziel spazieren gehen.
Am Sonntag schlendern wir gerne durch den Park.

Da „schlendern“ eine Bewegung beschreibt, wird das Perfekt mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Man sagt also „ich bin geschlendert“, nicht „ich habe geschlendert“.
Wir sind gestern Abend gemütlich am Strand entlang geschlendert.
„Schlendern“ bedeutet nicht nur „langsam gehen“. Das Wort hat eine positive, entspannte und gemütliche Konnotation. Es beschreibt ein Gehen ohne Eile und oft ohne festes Ziel, zum reinen Vergnügen.
Die Touristen schlenderten entspannt durch die Altstadt.
„Schlendern“ wird oft mit Präpositionen kombiniert, die eine Bewegung innerhalb eines Raumes beschreiben, wie „durch“ (den Park), „über“ (den Platz) oder „entlang“ (der Promenade).
Am Wochenende schlendern wir gerne über den Flohmarkt.
„spazieren“ und „schlendern“ sind sehr ähnlich, wenn es um langsames, entspanntes Gehen geht. „Spazieren gehen“ beschreibt eher die ganze Aktivität: Man geht hinaus, um sich zu bewegen oder sich zu erholen. „Schlendern“ betont mehr die Art des Gehens: langsam, locker und ohne Plan. Es klingt oft besonders passend, wenn man durch Straßen, einen Markt oder eine Stadt geht. Im Alltag ist „spazieren gehen“ allgemeiner, „schlendern“ wirkt etwas bildlicher.

Vor dem Termin schlendere ich noch kurz durch die Altstadt.
Du gehst nach der Arbeit oft mit dem Hund spazieren.