
spazierengehen
Aus Freude, zur Erholung oder zum Zeitvertreib gemütlich und ohne bestimmtes Ziel zu Fuß gehen, meist im Freien.
Nach dem Abendessen gehen wir oft noch eine Runde im Park spazierengehen.
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Aus Freude, zur Erholung oder zum Zeitvertreib gemütlich und ohne bestimmtes Ziel zu Fuß gehen, meist im Freien.
Nach dem Abendessen gehen wir oft noch eine Runde im Park spazierengehen.
„Spazierengehen“ verhält sich wie ein trennbares Verb. Der Teil „gehen“ wird konjugiert und steht an zweiter Position im Hauptsatz, während „spazieren“ am Satzende steht.
Wir gehen am Sonntag immer im Wald spazieren.
Das Perfekt wird mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Die Form lautet „spazieren gegangen“. Dabei bleibt „spazieren“ als Infinitiv stehen und nur von „gehen“ wird das Partizip II gebildet.
Gestern bin ich zwei Stunden am See spazieren gegangen.
Häufig wird „spazierengehen“ mit Präpositionen kombiniert, die den Ort beschreiben. Typisch sind „im Park“, „am Strand“, „im Wald“ oder „am Fluss“ spazierengehen.
Lass uns heute Abend eine Runde am Fluss spazierengehen.
Wenn „spazierengehen“ als Infinitiv mit „zu“ verwendet wird, steht „zu“ zwischen den beiden Teilen: „spazieren zu gehen“. Diese Konstruktion wird oft nach Verben wie „planen“, „vergessen“ oder „Lust haben“ benutzt.
Ich habe heute keine Lust, spazieren zu gehen.
Wandern und spazierengehen können beide einen Gang zu Fuß in der Natur beschreiben. Wandern passt eher zu einer längeren Strecke oder einer geplanten Tour, während spazierengehen einen gemütlichen und meist weniger anspruchsvollen Gang betont. Bei einer ausgedehnten Strecke ist wandern deshalb meist die passendere Wahl.

Am Samstag gehen wir eine halbe Stunde gemütlich durch den Park spazieren.
Am Samstag wandern wir drei Stunden durch den Wald.