schmeicheln
Einer Person übertriebene oder unaufrichtige Komplimente machen, um sie positiv zu stimmen oder einen Vorteil zu erlangen.
Er versuchte, seiner Chefin zu schmeicheln, um eine Beförderung zu bekommen.

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Einer Person übertriebene oder unaufrichtige Komplimente machen, um sie positiv zu stimmen oder einen Vorteil zu erlangen.
Er versuchte, seiner Chefin zu schmeicheln, um eine Beförderung zu bekommen.

Das Verb „schmeicheln“ verlangt immer ein Dativobjekt. Man schmeichelt „jemandem“, nicht „jemanden“. Dies ist ein häufiger Fehler.
Der Verkäufer schmeichelte der Kundin, um ihr das teure Kleid zu verkaufen.
Wenn „schmeicheln“ bedeutet, Komplimente zu machen, hat es oft eine negative Konnotation. Es deutet an, dass die Komplimente nicht ganz ehrlich sind und man damit ein bestimmtes Ziel verfolgt.
Er schmeichelte seinem Professor, in der Hoffnung auf eine bessere Note.
Wenn es um Kleidung oder Farben geht, ist das schmeichelhafte Ding (z.B. das Kleid) das Subjekt des Satzes. Die Person, der es gut steht, ist das Dativobjekt.
Der Schnitt dieses Mantels schmeichelt deiner Figur wirklich sehr.
Die Wendung „sich geschmeichelt fühlen“ ist eine feste reflexive Konstruktion. Sie drückt aus, dass man sich durch ein Lob oder eine Geste geehrt fühlt.
Sie fühlte sich sehr geschmeichelt, als man ihr die Leitung des Projekts anbot.
„stehen“ und „schmeicheln“ können beide bei Kleidung, Farben oder Licht bedeuten, dass etwas an einer Person gut wirkt. „Das steht dir“ ist die normale, direkte Formulierung im Alltag. „Das schmeichelt dir“ klingt etwas feiner und betont, dass etwas die Person besonders vorteilhaft aussehen lässt. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide positiv sind. Praktisch gilt: Für einfache Komplimente zu Kleidung oder Farben nimmt man oft „stehen“. „Schmeicheln“ passt eher, wenn man den schönen Effekt besonders hervorheben will.

Das weiche Licht schmeichelt ihrem Gesicht auf dem Foto.
Die blaue Jacke steht dir wirklich gut.