sich kleiden
Sich anziehen, bestimmte Kleidung tragen. Bezieht sich oft auf den Stil oder die Art der Kleidung.
Für das Vorstellungsgespräch solltest du dich formell kleiden.

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Sich anziehen, bestimmte Kleidung tragen. Bezieht sich oft auf den Stil oder die Art der Kleidung.
Für das Vorstellungsgespräch solltest du dich formell kleiden.

Das Verb „kleiden“ gehört zur Wortfamilie um „das Kleid“ und „die Kleidung“. Alle diese Wörter haben mit dem Thema Anziehen und Kleidung zu tun.
Sie achtet sehr auf ihre Kleidung und kauft nur hochwertige Stücke.
Die Grammatik hilft, die Bedeutungen zu unterscheiden. Die reflexive Form „sich kleiden“ bedeutet sich anziehen (m01). Die Form mit Dativobjekt („etwas kleidet jemanden“) bedeutet, dass es gut aussieht (m02).
Er kleidet sich immer sehr sportlich.
In der Bedeutung „sich anziehen“ wird „kleiden“ immer reflexiv gebraucht: „sich kleiden“. Oft folgt ein Adverb, das den Stil beschreibt.
Für die Oper hat sie sich sehr elegant gekleidet.
Wenn ein Kleidungsstück jemandem gut steht, ist die Person das Dativobjekt. Das Subjekt des Satzes ist das Kleidungsstück oder die Farbe.
Dieses helle Jackett kleidet Sie ausgezeichnet.
Die Bedeutung „jemanden mit Kleidung versorgen“ ist heute selten und wird fast nur noch in formeller, literarischer oder religiöser Sprache verwendet.
Die Hilfsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedürftigen zu kleiden.
„stehen“ und „kleiden“ können beide bedeuten, dass Kleidung oder eine Farbe gut zu einer Person passt. „stehen“ ist dabei im Alltag viel häufiger: „Die Farbe steht dir gut.“ „kleiden“ benutzt man ähnlich, aber es klingt etwas gehobener oder eleganter. Wichtig ist bei beiden: Das Kleidungsstück oder die Farbe ist das, was gut wirkt; die Person steht meistens im Dativ. Im normalen Gespräch ist „stehen“ natürlicher, in etwas formelleren Beschreibungen kann „kleiden“ gut passen.

Das dunkle Kleid kleidet sie bei der Bewerbung sehr gut.
Der neue Anzug steht ihm sehr gut.