die Schublade
Ein Behälter in Form eines Kastens ohne Deckel, der in ein Möbelstück wie einen Schreibtisch oder eine Kommode eingeschoben und herausgezogen werden kann.
Die Socken sind in der obersten Schublade.

Schublade
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Ein Behälter in Form eines Kastens ohne Deckel, der in ein Möbelstück wie einen Schreibtisch oder eine Kommode eingeschoben und herausgezogen werden kann.
Die Socken sind in der obersten Schublade.

Das Wort „Schublade“ setzt sich aus „Schub“ (vom Verb „schieben“) und „Lade“ (ein altes Wort für Kasten) zusammen. Es ist also wörtlich ein Kasten, den man schieben kann.
Er schob die schwere Kiste mühsam über den Boden.
Im Zusammenhang mit einer Schublade werden oft die Verben „öffnen“ und „schließen“ oder die etwas bildlicheren Verben „aufziehen“ und „zumachen“ verwendet.
Kannst du bitte die Schublade wieder zumachen?
Die Redewendung „jemanden in eine Schublade stecken“ ist sehr gebräuchlich. Sie bedeutet, eine Person oberflächlich und aufgrund von Vorurteilen zu beurteilen, ohne sie wirklich zu kennen.
Es ist unfair, Menschen in Schubladen zu stecken, nur weil sie anders aussehen.
Eng verwandt mit der Redewendung ist der Ausdruck „in Schubladen denken“. Er beschreibt die Neigung, die Welt und die Menschen in einfachen, starren Kategorien zu sehen.
Ein offener Mensch versucht, nicht in Schubladen zu denken.
„die Kategorie“ und „die Schublade“ können beide mit Einordnung zu tun haben. „Kategorie“ ist neutral: Man ordnet Dinge nach gemeinsamen Merkmalen. „Schublade“ meint in dieser Beziehung nicht den Möbelteil, sondern eine bildliche Einordnung. In der Wendung „jemanden in eine Schublade stecken“ klingt es negativ, weil man jemanden vorschnell und zu einfach beurteilt. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide eine Art Gruppe meinen. Für sachliches Sortieren passt „Kategorie“. Wenn es um Vorurteile oder zu schnelle Urteile über Menschen geht, passt „Schublade“.

Nur wegen seiner Kleidung sollte man ihn nicht gleich in eine Schublade stecken.
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