schütteln
Etwas schnell und kräftig hin und her oder auf und ab bewegen, oft um Inhalte zu mischen oder etwas zu lockern.
Vor dem Öffnen muss man die Flasche mit dem Orangensaft gut schütteln.

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Etwas schnell und kräftig hin und her oder auf und ab bewegen, oft um Inhalte zu mischen oder etwas zu lockern.
Vor dem Öffnen muss man die Flasche mit dem Orangensaft gut schütteln.

Die genaue Bedeutung von „schütteln“ erkennen Sie am Objekt oder Pronomen. Man schüttelt eine Flasche (Objekt), den Kopf (Objekt), die Hände (Objekt) oder man schüttelt sich (Reflexivpronomen).
Er schüttelte die Farbdose kräftig.
In der Bedeutung „zittern“ wird „schütteln“ immer reflexiv gebraucht. Das Reflexivpronomen (mich, dich, sich, etc.) muss an die Person angepasst werden.
Mir war so kalt, dass ich mich am ganzen Körper schüttelte.
Die Wendung „den Kopf schütteln“ ist fest und bedeutet meist Ablehnung, Zweifel oder ein stummes „Nein“. Das Objekt ist hier immer „den Kopf“ im Akkusativ.
Er fragte, ob sie mit dem Vorschlag einverstanden sei, aber sie schüttelte nur den Kopf.
Wenn eine Person einer anderen die Hand gibt, verwendet man die Struktur „jemandem die Hand schütteln“. Die Person, die die Hand empfängt, steht im Dativ.
Zur Begrüßung schüttelte der Kanzler jedem Gast die Hand.
„begrüßen“ und „Hände schütteln“ können beide zu einer Begegnung gehören. „begrüßen“ ist allgemeiner: Man kann jemanden mit Worten, einem Lächeln, einer Umarmung oder einer Geste willkommen heißen. „Hände schütteln“ ist eine bestimmte Art der Begrüßung, bei der man der anderen Person die Hand gibt. Es passt oft in formelleren Situationen, zum Beispiel bei einem Termin oder im Beruf. Man kann also jemanden begrüßen, ohne ihm die Hand zu schütteln.

Nach dem Gespräch schüttelte der Kunde dem Handwerker die Hand.
Am Eingang begrüßt Frau Müller die Gäste mit einem freundlichen Lächeln.