
schütteln
Etwas schnell und kräftig hin und her oder auf und ab bewegen, oft um Inhalte zu mischen oder etwas zu lockern.
Vor dem Öffnen muss man die Flasche mit dem Orangensaft gut schütteln.
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Etwas schnell und kräftig hin und her oder auf und ab bewegen, oft um Inhalte zu mischen oder etwas zu lockern.
Vor dem Öffnen muss man die Flasche mit dem Orangensaft gut schütteln.

Den Kopf als Zeichen der Verneinung, des Zweifels oder der Ablehnung von einer Seite zur anderen bewegen.
Auf die Frage, ob er etwas gesehen habe, schüttelte der Zeuge nur den Kopf.

Ein unwillkürliches Zittern des Körpers aufgrund von Kälte, Angst, Ekel oder nach dem Nasswerden.
Der Gedanke an die Prüfung ließ ihn sich vor Nervosität schütteln.

Jemandem zur Begrüßung, zum Abschied oder als Zeichen einer Einigung die Hand geben.
Nach der Vertragsunterzeichnung schüttelten sich die Geschäftspartner die Hände.
Die genaue Bedeutung von „schütteln“ erkennen Sie am Objekt oder Pronomen. Man schüttelt eine Flasche (Objekt), den Kopf (Objekt), die Hände (Objekt) oder man schüttelt sich (Reflexivpronomen).
Er schüttelte die Farbdose kräftig.
In der Bedeutung „zittern“ wird „schütteln“ immer reflexiv gebraucht. Das Reflexivpronomen (mich, dich, sich, etc.) muss an die Person angepasst werden.
Mir war so kalt, dass ich mich am ganzen Körper schüttelte.
Die Wendung „den Kopf schütteln“ ist fest und bedeutet meist Ablehnung, Zweifel oder ein stummes „Nein“. Das Objekt ist hier immer „den Kopf“ im Akkusativ.
Er fragte, ob sie mit dem Vorschlag einverstanden sei, aber sie schüttelte nur den Kopf.
Wenn eine Person einer anderen die Hand gibt, verwendet man die Struktur „jemandem die Hand schütteln“. Die Person, die die Hand empfängt, steht im Dativ.
Zur Begrüßung schüttelte der Kanzler jedem Gast die Hand.
Schütteln und zittern können beide eine unwillkürliche Bewegung des Körpers bei Kälte oder Angst beschreiben. Schütteln wirkt dabei eher wie eine deutlichere Bewegung des ganzen Körpers, während zittern das feine, schnelle Beben betont. Für leichtes Beben ist zittern meist die passendere Wahl; beide Wörter können sich aber überschneiden.

Nach dem Sprung ins kalte Wasser schüttelte sich der Hund kräftig.
Nach dem Sprung ins kalte Wasser zitterte der Hund noch eine Weile.