
zittern
Sich unwillkürlich schnell hin und her bewegen; beben, meist aufgrund von Kälte, Angst, Aufregung oder Schwäche.
Nach dem Bad im eiskalten See zitterte er am ganzen Körper.
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Sich unwillkürlich schnell hin und her bewegen; beben, meist aufgrund von Kälte, Angst, Aufregung oder Schwäche.
Nach dem Bad im eiskalten See zitterte er am ganzen Körper.

Große Angst oder Sorge vor jemandem oder etwas haben.
Die Schüler zitterten vor der strengen Mathematiklehrerin.

In Bezug auf die Stimme: brüchig oder unsicher klingen, meist aufgrund starker Emotionen.
Mit zitternder Stimme hielt er die Abschiedsrede.
Die Ursache für das Zittern wird fast immer mit der Präposition „vor“ und dem Dativ ausgedrückt. Das gilt sowohl für körperliche Reaktionen als auch für Angst.
Das Kind zitterte vor Kälte.
Wenn es um körperliches Zittern geht, sind typische Ursachen „Kälte“, „Fieber“, „Aufregung“ oder „Anstrengung“. Man kann auch sagen, dass ein Körperteil zittert, z.B. „die Hände zittern“.
Ihre Hände zitterten vor Aufregung, als sie den Brief öffnete.
Wenn man „vor jemandem zittert“, bedeutet das, dass man große Angst vor dieser Person hat. Es ist eine metaphorische Verwendung und beschreibt nicht unbedingt ein körperliches Beben.
Alle Mitarbeiter zitterten vor dem neuen Chef.
Um eine zitternde Stimme zu beschreiben, wird sehr häufig das Partizip I als Adjektiv verwendet: „mit zitternder Stimme“. Dies ist eine feste und sehr gebräuchliche Formulierung.
Er gestand seine Fehler mit zitternder Stimme.
Sich vor jemandem oder etwas fürchten bezeichnet Angst direkt und ohne Aussage über ihre Stärke. Vor jemandem oder etwas zittern ist eine bildhafte, besonders intensive Formulierung. Zittern passt daher, wenn die große Stärke der Angst betont werden soll.

Das Kind zittert vor dem aggressiv knurrenden Hund am Gartentor.
Das Kind fürchtet sich vor dem großen Hund am Gartentor.