
schweben
Sich scheinbar schwerelos und ohne sichtbare Anstrengung oder Unterstützung in der Luft oder im Wasser bewegen oder halten.
Ein Heißluftballon schwebte langsam über die Stadt.
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Sich scheinbar schwerelos und ohne sichtbare Anstrengung oder Unterstützung in der Luft oder im Wasser bewegen oder halten.
Ein Heißluftballon schwebte langsam über die Stadt.

In einem unentschiedenen, unsicheren oder offenen Zustand sein. Oft verwendet für Gefahren, Verfahren oder Fragen.
Über der Firma schwebt die Gefahr der Insolvenz.

Sich in einem bestimmten, meist angenehmen oder euphorischen, emotionalen Zustand befinden.
Nach dem Heiratsantrag schwebte sie auf Wolke sieben.
Obwohl „schweben“ eine Art von Bewegung beschreibt, wird das Perfekt immer mit „haben“ gebildet, nicht mit „sein“.
Die Raumstation hat jahrelang im All geschwebt.
Die Bedeutung von „schweben“ hängt vom Subjekt ab. Physische Dinge wie eine Wolke oder eine Feder schweben wörtlich. Abstrakte Dinge wie eine Gefahr oder eine Frage schweben im übertragenen Sinn.
Eine einzelne Feder schwebte langsam zu Boden.
In der abstrakten Bedeutung „unsicher sein“ wird „schweben“ oft mit der Präposition „über“ + Dativ verwendet, um auszudrücken, was oder wer betroffen ist.
Über dem Projekt schwebt die ständige Sorge der Finanzierung.
Die Redewendung „auf Wolke sieben schweben“ ist ein fester Ausdruck für großes Glück oder Verliebtsein.
Seit sie die Zusage für den Job hat, schwebt sie auf Wolke sieben.
„Treiben“ betont, dass Wind oder Strömung etwas passiv fortbewegen, meist ohne klare Richtung. „Schweben“ betont dagegen, dass sich etwas scheinbar schwerelos in der Luft oder im Wasser hält oder bewegt. Bei einem Ballon können beide Wörter passen, setzen aber einen anderen Schwerpunkt.

Der Ballon schwebt beinahe reglos über dem Feld.
Der Ballon treibt ohne klares Ziel mit dem Wind nach Osten.