segeln
Sich mit einem Segelboot oder Segelschiff mithilfe der Windkraft auf dem Wasser fortbewegen.
Im Sommer fahren wir oft an den See, um zu segeln.

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Sich mit einem Segelboot oder Segelschiff mithilfe der Windkraft auf dem Wasser fortbewegen.
Im Sommer fahren wir oft an den See, um zu segeln.

Da „segeln“ eine Fortbewegung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, nicht mit „haben“. Dies ist ein häufiger Fehler.
Wir sind letztes Jahr über den Atlantik gesegelt.
Das Verb „segeln“ leitet sich direkt vom Nomen „das Segel“ ab. Ein Segel ist das große Tuch an einem Schiff, das den Wind einfängt.
Der Wind blies kräftig in die Segel.
Wenn man auf dem Wasser segelt, werden oft die Präpositionen „auf“ mit Dativ (wo?) oder „über“ mit Akkusativ (wohin? über welche Fläche?) verwendet.
Am Wochenende segeln wir auf dem Bodensee.
In der übertragenen Bedeutung des Gleitens ist das Subjekt meist etwas Leichtes, das sich elegant durch die Luft bewegt. Typische Subjekte sind „ein Vogel“, „ein Blatt“ oder „eine Feder“.
Ein einzelnes Herbstblatt segelte langsam vom Baum.
„fahren“ und „segeln“ beschreiben beide eine Fortbewegung. „fahren“ ist aber viel allgemeiner: Man kann mit dem Auto, dem Bus, dem Zug oder dem Fahrrad fahren, und man kann auch an einen Ort fahren. „segeln“ passt nur, wenn man sich mit einem Segelboot oder Segelschiff durch Windkraft auf dem Wasser bewegt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Segelboot auch ein Verkehrsmittel ist. Natürlicher ist: Mit dem Auto fährt man, mit dem Segelboot segelt man.

Im Sommer segeln wir mit Freunden über den See.
Nach der Arbeit fahren wir mit dem Zug nach Hamburg.