schwimmen
Sich durch Bewegungen von Armen und Beinen im Wasser fortbewegen.
Im Sommer gehe ich gerne im See schwimmen.

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Sich durch Bewegungen von Armen und Beinen im Wasser fortbewegen.
Im Sommer gehe ich gerne im See schwimmen.

Das Perfekt von „schwimmen“ wird mit „haben“ gebildet, wenn die Aktivität selbst gemeint ist. Es wird mit „sein“ gebildet, wenn eine Bewegung von einem Ort zum anderen beschrieben wird.
Ich habe heute eine Stunde im Pool geschwommen.
Ob „schwimmen“ „sich fortbewegen“ oder „treiben“ bedeutet, hängt vom Subjekt ab. Menschen und Tiere schwimmen aktiv. Unbelebte Dinge wie Holz oder Öl schwimmen passiv auf der Oberfläche.
Mein Hund schwimmt sehr gerne im Fluss.
Häufige Kombinationen sind „schwimmen gehen“ sowie Ortsangaben mit der Präposition „in“, zum Beispiel „im Meer schwimmen“, „im See schwimmen“ oder „im Schwimmbad schwimmen“.
Wollen wir am Nachmittag schwimmen gehen?
Die Redewendung „ins Schwimmen kommen“ oder „ins Schwimmen geraten“ bedeutet, dass jemand unsicher wird und die Kontrolle verliert, besonders beim Beantworten von Fragen.
Bei der unerwarteten Frage des Chefs geriet er sichtlich ins Schwimmen.
Die übertragene Bedeutung „unsicher sein“ wird hauptsächlich in der Umgangssprache verwendet, oft im Kontext von Prüfungen oder Interviews.
In der mündlichen Prüfung habe ich bei der letzten Frage ganz schön geschwommen.
Die umgangssprachliche Redewendung „im Geld schwimmen“ ist eine feste Wendung. Sie bedeutet, dass jemand extrem reich ist.
Nach dem Verkauf seiner Firma schwimmt er im Geld.
„baden“ und „schwimmen“ haben beide mit Wasser zu tun. „schwimmen“ bedeutet, dass man sich mit Armen und Beinen im Wasser fortbewegt. „baden“ kann bedeuten, dass man zum Vergnügen im Wasser ist, zum Beispiel im See oder im Schwimmbad. Es kann aber auch heißen, dass man sich in der Badewanne wäscht. Lernende verwechseln die Wörter oft, weil man beim Baden manchmal auch schwimmt. Wenn die Bewegung im Wasser wichtig ist, sagt man „schwimmen“. Wenn der Aufenthalt im Wasser oder das Waschen in der Wanne wichtig ist, passt „baden“ besser.

Im Sommer schwimmt Max jeden Morgen zehn Bahnen im Freibad.
Am Abend badet Lisa, weil sie sich nach dem langen Tag entspannen möchte.