
baden
Zum Vergnügen im Wasser schwimmen, meist in einem See, im Meer oder in einem Schwimmbad.
An heißen Sommertagen gehen wir gerne im See baden.
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Zum Vergnügen im Wasser schwimmen, meist in einem See, im Meer oder in einem Schwimmbad.
An heißen Sommertagen gehen wir gerne im See baden.

Sich in einer Badewanne mit Wasser waschen.
Nach dem Sport bade ich immer heiß, um meine Muskeln zu entspannen.

Die negativen Konsequenzen für etwas tragen müssen, das oft eine andere Person verursacht hat.
Mein Bruder hat die Vase zerbrochen, aber ich musste es vor unseren Eltern ausbaden.

Im übertragenen Sinn: von etwas im Überfluss umgeben sein und es genießen.
Nach ihrem Auftritt durfte die Sängerin im Applaus des Publikums baden.
Das Verb „baden“ ist der Ursprung vieler Nomen rund um das Thema Wasser und Waschen. Beispiele sind „das Bad“ (Badezimmer), „die Badewanne“ oder „der Badeanzug“.
Nach dem Baden brauchst du ein frisches Handtuch.
Ob „baden“ das Schwimmen im Freien oder das Waschen in der Wanne bedeutet, erkennt man am Ort. Formulierungen wie „im See“ oder „im Meer“ deuten auf das Schwimmen hin, während „in der Badewanne“ das Waschen meint.
Die Kinder lieben es, im Meer zu baden.
Um auszudrücken, dass man sich zu einem Ort bewegt, um dort zu schwimmen, wird oft die Konstruktion „baden gehen“ verwendet. Im Perfekt heißt es dann „sind baden gegangen“.
Am Wochenende sind wir mit Freunden am See baden gegangen.
In der Redewendung „etwas ausbaden müssen“ ist „ausbaden“ ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. Die Wendung bedeutet, die negativen Folgen für etwas tragen zu müssen.
Er hat den Fehler gemacht, aber seine Kollegin musste ihn ausbaden.
Die Konstruktion „in etwas baden“ wird oft im übertragenen Sinn verwendet. Sie bedeutet, etwas im Überfluss zu genießen, zum Beispiel „in der Sonne baden“, „im Applaus baden“ oder „im Geld baden“.
Nach dem Sieg konnte die Mannschaft im Jubel der Fans baden.
In einer Wanne beziehen sich beide Wörter auf dieselbe Tätigkeit, aber grammatisch verschieden: „das Bad“ bezeichnet als Substantiv einen Badevorgang. Mit dem Verb „baden“ sagt man, dass jemand diese Tätigkeit ausführt.

Nach dem Sport bade ich gern in warmem Wasser.
Nach dem Sport tut mir ein warmes Bad gut.