
sich sehnen nach
Ein starkes, oft schmerzliches Verlangen nach jemandem oder etwas haben, das abwesend oder unerreichbar ist.
Nach dem langen Winter sehne ich mich nach Sonne und Wärme.
sich sehnen – sehnte sich – hat sich gesehnt immer mit sich
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Ein starkes, oft schmerzliches Verlangen nach jemandem oder etwas haben, das abwesend oder unerreichbar ist.
Nach dem langen Winter sehne ich mich nach Sonne und Wärme.
| ich | sehne mich |
|---|---|
| du | sehnst dich |
| er/sie/es | sehnt sich |
| wir | sehnen uns |
| ihr | sehnt euch |
| sie | sehnen sich |
| ich | sehnte mich |
|---|---|
| du | sehntest dich |
| er/sie/es | sehnte sich |
| wir | sehnten uns |
| ihr | sehntet euch |
| sie | sehnten sich |
| ich | habe mich gesehnt |
|---|---|
| du | hast dich gesehnt |
| er/sie/es | hat sich gesehnt |
| wir | haben uns gesehnt |
| ihr | habt euch gesehnt |
| sie | haben sich gesehnt |
| du | sehne dich! |
|---|---|
| ihr | sehnt euch! |
| Sie | sehnen Sie sich! |
| ich | hatte mich gesehnt |
|---|---|
| du | hattest dich gesehnt |
| er/sie/es | hatte sich gesehnt |
| wir | hatten uns gesehnt |
| ihr | hattet euch gesehnt |
| sie | hatten sich gesehnt |
| ich | werde mich sehnen |
|---|---|
| du | wirst dich sehnen |
| er/sie/es | wird sich sehnen |
| wir | werden uns sehnen |
| ihr | werdet euch sehnen |
| sie | werden sich sehnen |
| ich | sehne mich |
|---|---|
| du | sehnest dich |
| er/sie/es | sehne sich |
| wir | sehnen uns |
| ihr | sehnet euch |
| sie | sehnen sich |
Für die indirekte Rede.
| ich | sehnte mich |
|---|---|
| du | sehntest dich |
| er/sie/es | sehnte sich |
| wir | sehnten uns |
| ihr | sehntet euch |
| sie | sehnten sich |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | sich sehnen |
|---|---|
| mit zu | sich zu sehnen |
| Partizip I | sehnend |
| Partizip II | gesehnt |
Dieses Verb ist reflexiv und wird immer mit der Präposition „nach“ und dem Dativ verwendet. Die feste Struktur lautet: Jemand sehnt sich nach etwas/jemandem.
Die Kinder sehnen sich schon nach den Sommerferien.
Das Verb „sich sehnen“ gehört zum Nomen „die Sehnsucht“. Beide beschreiben ein starkes, tiefes und oft emotionales Verlangen nach etwas oder jemandem.
Seine Sehnsucht nach der alten Heimat wurde immer stärker.
Man sehnt sich oft nach Dingen, die mit positiven Gefühlen, Orten oder Personen verbunden sind. Typische Beispiele sind: sich nach „der Heimat“, „Liebe“, „Ruhe“ oder „Freiheit“ sehnen.
Nach der anstrengenden Woche sehnte sie sich nur noch nach Ruhe und einem guten Buch.
Beide Wörter passen, wenn eine abwesende Person fehlt. „Vermissen“ betont, dass man ihre Abwesenheit bemerkt und darunter leidet. „Sich sehnen nach“ betont stärker den Wunsch nach ihrer Nähe oder Rückkehr und klingt oft besonders intensiv.

Seit dem Abschied sehnt sich Lara jeden Abend nach der Rückkehr ihres Freundes.
Seit dem Abschied vermisst Lara ihren Freund jeden Abend.