
sich sehnen nach
Ein starkes, oft schmerzliches Verlangen nach jemandem oder etwas haben, das abwesend oder unerreichbar ist.
Nach dem langen Winter sehne ich mich nach Sonne und Wärme.
Loading your saved state.

Ein starkes, oft schmerzliches Verlangen nach jemandem oder etwas haben, das abwesend oder unerreichbar ist.
Nach dem langen Winter sehne ich mich nach Sonne und Wärme.
Dieses Verb ist reflexiv und wird immer mit der Präposition „nach“ und dem Dativ verwendet. Die feste Struktur lautet: Jemand sehnt sich nach etwas/jemandem.
Die Kinder sehnen sich schon nach den Sommerferien.
Das Verb „sich sehnen“ gehört zum Nomen „die Sehnsucht“. Beide beschreiben ein starkes, tiefes und oft emotionales Verlangen nach etwas oder jemandem.
Seine Sehnsucht nach der alten Heimat wurde immer stärker.
Man sehnt sich oft nach Dingen, die mit positiven Gefühlen, Orten oder Personen verbunden sind. Typische Beispiele sind: sich nach „der Heimat“, „Liebe“, „Ruhe“ oder „Freiheit“ sehnen.
Nach der anstrengenden Woche sehnte sie sich nur noch nach Ruhe und einem guten Buch.
Beide Wörter passen, wenn eine abwesende Person fehlt. „Vermissen“ betont, dass man ihre Abwesenheit bemerkt und darunter leidet. „Sich sehnen nach“ betont stärker den Wunsch nach ihrer Nähe oder Rückkehr und klingt oft besonders intensiv.

Seit dem Abschied sehnt sich Lara jeden Abend nach der Rückkehr ihres Freundes.
Seit dem Abschied vermisst Lara ihren Freund jeden Abend.