
selber
Betont, dass eine Person etwas persönlich tut oder selbst betroffen ist; es bedeutet „selbst“ oder „persönlich“.
Ich habe das selber gesehen.
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Betont, dass eine Person etwas persönlich tut oder selbst betroffen ist; es bedeutet „selbst“ oder „persönlich“.
Ich habe das selber gesehen.

Bezeichnet, dass etwas ohne fremde Hilfe oder ohne bewusstes Eingreifen geschieht.
Die Tür ist von selber aufgegangen.

Eine feste umgangssprachliche Wendung, mit der man sagt, dass jemand die Verantwortung für eine unangenehme Folge selbst trägt.
Wenn du deine Hausaufgaben nicht machst, bist du selber schuld.
„Selber“ steht häufig direkt nach der Person oder Sache, die betont wird. Achte darauf, worauf sich „selber“ bezieht: auf die handelnde Person oder auf einen anderen Teil des Satzes.
Die Chefin selber hat uns begrüßt.
Das Haus selber ist schön, aber der Garten ist ungepflegt.
„Selber“ ist besonders in der gesprochenen Alltagssprache und in persönlichen, locker geschriebenen Nachrichten üblich.
Soll ich dir helfen, oder möchtest du es lieber selber machen?
Häufige Verbindungen sind „von selber aufgehen“, „von selber verschwinden“ und „sich von selber erledigen“. Bei „sich von selber erledigen“ gehört das Reflexivpronomen zum Verb und bleibt im Satz erhalten.
Zum Glück hat sich das Problem von selber erledigt.
Die Wendung wird häufig mit „sein“ gebraucht: „selber schuld sein“. Wenn du die unangenehme Folge ausdrücklich nennen möchtest, kannst du sie mit „an“ und Dativ anschließen.
Er ist an seiner Erkältung selber schuld, weil er ohne Jacke rausgegangen ist.