die Sensibilität
Die Fähigkeit, die Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse anderer Menschen wahrzunehmen und verständnisvoll darauf zu reagieren; Einfühlungsvermögen.
Im Umgang mit den Kindern zeigte die Erzieherin große Sensibilität.

Sensibilität
Loading your saved state.
Die Fähigkeit, die Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse anderer Menschen wahrzunehmen und verständnisvoll darauf zu reagieren; Einfühlungsvermögen.
Im Umgang mit den Kindern zeigte die Erzieherin große Sensibilität.

Das Nomen „Sensibilität“ ist vom Adjektiv „sensibel“ abgeleitet. Die Endung „-ität“ wird im Deutschen häufig verwendet, um aus Adjektiven abstrakte Nomen zu bilden, die eine Eigenschaft beschreiben.
Seine Sensibilität für die Kunst ist bewundernswert.
Um auszudrücken, worauf sich die Sensibilität bezieht, verwendet man oft die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ. Dies gilt besonders für abstrakte Themen oder Personengruppen.
Man braucht eine hohe Sensibilität für die Bedürfnisse der Patienten.
Der Kontext macht klar, welche Bedeutung gemeint ist. Geht es um den Umgang mit Menschen, ist Einfühlungsvermögen gemeint. Bezieht es sich auf den Körper, geht es um die Reizempfindlichkeit. Bei Geräten ist die technische Messgenauigkeit gemeint.
Ein guter Diplomat besitzt viel Sensibilität.
Im Sinne von Einfühlungsvermögen wird „Sensibilität“ oft mit den Verben „zeigen“, „beweisen“ oder „besitzen“ kombiniert. Man kann auch „mit Sensibilität“ auf etwas reagieren.
Er hat in dieser schwierigen Situation große Sensibilität bewiesen.
Wenn es um die körperliche Empfindungsfähigkeit geht, wird oft die Präposition „in“ mit dem Dativ verwendet, um den betroffenen Körperteil zu nennen.
Nach der Operation hatte er eine verminderte Sensibilität im linken Fuß.
„das Gefühl“ und „die Sensibilität“ haben beide mit Wahrnehmung und innerem Erleben zu tun. „Gefühl“ meint meistens eine konkrete Emotion, zum Beispiel Freude oder Angst, oder auch eine körperliche Wahrnehmung. „Sensibilität“ beschreibt eher eine Eigenschaft oder Fähigkeit: Jemand merkt gut, wie andere sich fühlen, oder reagiert selbst schnell empfindlich. In medizinischen Kontexten kann „Sensibilität“ auch die körperliche Reaktion auf Reize meinen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Empfinden zu tun haben. Praktisch gilt: Ein Gefühl hat man in einer bestimmten Situation; Sensibilität ist eher eine dauerhafte Art, fein oder empfindlich wahrzunehmen.

Für die Arbeit mit kranken Menschen braucht man viel Sensibilität.
Nach dem Gespräch hatte sie ein gutes Gefühl.