siegen
In einem Wettkampf, einer Schlacht oder einer Auseinandersetzung der Gewinner sein; einen Sieg erringen.
Nach einem spannenden Spiel siegte unsere Mannschaft mit 2:1.

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In einem Wettkampf, einer Schlacht oder einer Auseinandersetzung der Gewinner sein; einen Sieg erringen.
Nach einem spannenden Spiel siegte unsere Mannschaft mit 2:1.

„Siegen“ ist das Verb in der Wortfamilie um „der Sieg“ (die Handlung) und „der Sieger“ (die Person). Wenn man eines dieser Wörter kennt, kann man die anderen leichter verstehen.
Nach dem Sieg feierte die ganze Mannschaft mit ihrem Siegerpokal.
Man erkennt die Bedeutung am Subjekt des Satzes. Wenn eine Person oder eine Mannschaft das Subjekt ist, geht es um einen Wettkampf. Wenn ein abstraktes Konzept wie „die Liebe“ das Subjekt ist, ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Am Ende siegte die Gerechtigkeit.
Das Verb „siegen“ wird oft in einem gehobenen oder literarischen Stil verwendet, besonders in der übertragenen Bedeutung. Es kann feierlicher oder dramatischer klingen.
In den alten Legenden siegt der Held immer über das Böse.
Wenn man ausdrücken möchte, gegen wen man gewonnen hat, verwendet man die Präposition „über“ mit dem Akkusativ.
Die Heimmannschaft siegte klar über die Gäste.
In der übertragenen Bedeutung wird „siegen“ oft mit abstrakten, positiven Konzepten als Subjekt verwendet. Typische Beispiele sind: die Vernunft, die Wahrheit, das Gute oder die Liebe.
Trotz aller Lügen hat am Ende die Wahrheit gesiegt.
„verlieren“ und „siegen“ stehen sich im Wettbewerb direkt gegenüber. Wenn eine Mannschaft, eine Person oder eine Seite „siegt“, ist sie der Gewinner. Wenn sie „verliert“, gewinnt sie nicht und unterliegt dem anderen. „siegen“ klingt oft etwas feierlicher als „gewinnen“ und passt gut zu Wettkämpfen, Kämpfen oder wichtigen Auseinandersetzungen. „verlieren“ ist das normale Wort für das negative Ergebnis.

Nach einem schweren Kampf siegte der Boxer in der letzten Runde.
Unsere Mannschaft hat das letzte Spiel knapp verloren.