sodann
Ein formelles Adverb, das eine zeitliche Abfolge ausdrückt und 'danach' oder 'anschließend' bedeutet.
Zuerst wurde der Bericht verlesen, sodann begann die Diskussion.

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Ein formelles Adverb, das eine zeitliche Abfolge ausdrückt und 'danach' oder 'anschließend' bedeutet.
Zuerst wurde der Bericht verlesen, sodann begann die Diskussion.

„Sodann“ ist ein sehr formelles Wort. Es wird fast ausschließlich in der Schriftsprache, in offiziellen Reden oder in juristischen Texten verwendet.
Der Angeklagte bekannte sich schuldig, sodann verkündete der Richter das Urteil.
Wenn „sodann“ am Anfang eines Hauptsatzes steht (Position 1), folgt das konjugierte Verb direkt danach auf Position 2. Diese Wortstellung nennt man Inversion.
Der Redner beendete seine Rede. Sodann klatschten die Zuhörer.
Die bedingende Bedeutung („in diesem Fall“) erkennen Sie oft daran, dass der vorhergehende Satz eine Bedingung formuliert. Manchmal steht davor ein Konditionalsatz, der mit „wenn“ oder „sollte“ beginnt.
Wenn die Zahlung nicht bis morgen eingeht, sodann werden wir rechtliche Schritte einleiten.
„dann“ und „sodann“ können beide eine Reihenfolge oder eine Folge ausdrücken. „dann“ ist das normale Wort im Alltag: Man benutzt es für „danach“, aber auch für eine Folge aus einer Bedingung. „sodann“ bedeutet ähnlich, klingt aber sehr formell und kommt eher in offiziellen Texten, Anleitungen oder juristischen Sätzen vor. Die Wörter können verwechselt werden, weil sie inhaltlich nah sind. In Gesprächen ist fast immer „dann“ natürlich. „Sodann“ wählt man nur, wenn der Text bewusst sachlich oder amtlich klingen soll.

Der Antrag wird geprüft; sodann erhält der Kunde eine schriftliche Antwort.
Aylin kauft zuerst Brot und geht dann zur Apotheke.