dann
Gibt eine zeitliche Abfolge an; danach, anschließend.
Zuerst putze ich die Zähne, dann gehe ich ins Bett.

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Gibt eine zeitliche Abfolge an; danach, anschließend.
Zuerst putze ich die Zähne, dann gehe ich ins Bett.

„Dann“ ist ein Adverb, keine Konjunktion. Wenn es am Satzanfang (Position 1) steht, muss das konjugierte Verb direkt danach auf Position 2 folgen (Inversion).
Wir essen jetzt zu Abend. Dann sehen wir einen Film.
In „Wenn-dann-Sätzen“ leitet „dann“ die Folge im Hauptsatz ein. Es kann zur Betonung verwendet werden, ist aber oft optional und kann weggelassen werden.
Wenn du Zeit hast, dann können wir uns treffen.
„Dann“ wird sehr häufig verwendet, um Schritte in einer Handlung oder Ereignisse in einer Geschichte zu ordnen. Oft steht es in einer Kette mit Adverbien wie „zuerst“ und „danach“.
Zuerst die Zwiebeln schneiden, dann in der Pfanne anbraten.
Die Kombination „na dann“ ist eine sehr häufige Reaktion in der gesprochenen Sprache. Sie drückt Zustimmung, eine Schlussfolgerung oder den Beginn einer Handlung aus.
Die Arbeit ist fertig. Na dann, schönen Feierabend!
„und“ und „dann“ können beide zeigen, dass etwas nach etwas anderem passiert oder daraus folgt. „und“ verbindet die Sätze eher einfach: Erst passiert das eine, und danach oder deshalb passiert das andere. „dann“ macht die Reihenfolge oder Folge deutlicher. Es bedeutet oft „danach“ oder „in diesem Fall“. Verwechseln kann man sie, weil beide in Alltagssätzen zwischen zwei Handlungen stehen können. Wenn du nur verbinden willst, nimm „und“. Wenn die Zeitfolge oder die Folge wichtig ist, klingt „dann“ genauer.

Nach dem Gespräch schreiben wir den Bericht, dann schicken wir ihn an das Team.
Die Eltern kochen heute in der Küche und decken danach den Tisch.