soeben
Drückt aus, dass etwas gerade eben, vor einem sehr kurzen Augenblick, geschehen ist. Es ist etwas formeller als 'gerade'.
Ich kann Ihnen die Unterlagen noch nicht geben, ich habe sie soeben erst erhalten.

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Drückt aus, dass etwas gerade eben, vor einem sehr kurzen Augenblick, geschehen ist. Es ist etwas formeller als 'gerade'.
Ich kann Ihnen die Unterlagen noch nicht geben, ich habe sie soeben erst erhalten.

Als Adverb kann 'soeben' an verschiedenen Stellen im Satz stehen. Steht es auf Position 1, folgt das Verb direkt danach. Es kann aber auch nach dem konjugierten Verb und dem Subjekt stehen.
Soeben hat der Sprecher die Konferenz eröffnet.
Da 'soeben' eine Handlung beschreibt, die gerade abgeschlossen wurde, steht es sehr häufig in Sätzen mit dem Perfekt. Es betont die Unmittelbarkeit des Geschehens.
Der Zug aus München ist soeben eingefahren.
'Soeben' gehört eher zur geschriebenen oder formelleren gesprochenen Sprache, zum Beispiel in Nachrichten oder offiziellen Mitteilungen. Es klingt gewählter als andere Ausdrücke.
Die Ergebnisse der Untersuchung wurden soeben veröffentlicht.
„jetzt“ und „soeben“ haben beide mit einer sehr nahen Zeit zu tun. „jetzt“ meint den aktuellen Moment: etwas passiert in diesem Moment oder soll sofort passieren. „soeben“ meint dagegen, dass etwas vor einem sehr kurzen Augenblick passiert ist. Es klingt etwas formeller als „gerade“. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide zeitlich sehr nah sind. Wichtig ist: „jetzt“ zeigt auf den Moment, „soeben“ blickt ganz kurz zurück.

Die Nachricht ist soeben auf meinem Handy angekommen.
Ich kann jetzt nicht telefonieren, weil der Arzt gleich kommt.