
sonderbar
Auf eine seltsame, merkwürdige oder unerwartete Weise von der Norm abweichend; befremdlich oder eigenartig.
Er hat die sonderbare Angewohnheit, im Sommer einen Wollschal zu tragen.
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Auf eine seltsame, merkwürdige oder unerwartete Weise von der Norm abweichend; befremdlich oder eigenartig.
Er hat die sonderbare Angewohnheit, im Sommer einen Wollschal zu tragen.
Das Wort besteht aus dem Stamm „sonder“ und der Endung „-bar“. Der Stamm „sonder“ ist mit „besonders“ verwandt und bedeutet „getrennt“ oder „speziell“. „Sonderbar“ beschreibt also etwas, das von der Norm getrennt ist.
Er hat einen recht sonderbaren Geschmack, was Kleidung angeht.
„Sonderbar“ wird oft verwendet, um Verhalten, Gewohnheiten oder Personen zu beschreiben. Häufige Kombinationen sind „ein sonderbarer Mensch“, „eine sonderbare Angewohnheit“ oder das Verb „sich sonderbar verhalten“.
Nach dem Vorfall hat er sich sehr sonderbar verhalten.
„Sonderbar“ gehört eher zur Schriftsprache oder einem etwas gehobeneren Stil. Es kann manchmal leicht altmodisch oder formeller klingen.
In dem alten Buch wurde die Geschichte auf eine sonderbare Weise erzählt.
Komisch und sonderbar können beide eine unerwartete, seltsame Situation beschreiben. Komisch kann dabei leicht auch als „lustig“ verstanden werden, während sonderbar vor allem die Abweichung von der Norm und einen befremdlichen Eindruck hervorhebt. Verwende sonderbar, wenn keine humoristische Wirkung gemeint ist.

Es war sonderbar, dass der Busfahrer an der Haltestelle plötzlich rückwärts fuhr.
Es war komisch, dass der Busfahrer an der Haltestelle plötzlich rückwärts fuhr.