sondern
Leitet nach einer Verneinung eine korrigierende oder entgegensetzende Aussage ein. Es stellt klar, was anstelle des verneinten Sachverhalts zutrifft.
Er ist nicht müde, sondern einfach nur faul.

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Leitet nach einer Verneinung eine korrigierende oder entgegensetzende Aussage ein. Es stellt klar, was anstelle des verneinten Sachverhalts zutrifft.
Er ist nicht müde, sondern einfach nur faul.

Das Wort 'sondern' kann nur verwendet werden, wenn der erste Teil des Satzes eine Verneinung enthält (z.B. 'nicht', 'kein'). Es korrigiert die verneinte Aussage und stellt die richtige Alternative dar.
Das ist kein Apfel, sondern eine Birne.
Wie 'und' oder 'aber' ist 'sondern' eine Konjunktion, die die Wortstellung nicht ändert. Der Satz nach 'sondern' ist ein normaler Hauptsatz mit dem Verb an Position 2.
Wir fahren nicht nach Berlin, sondern wir fliegen nach Hamburg.
In der festen Kombination 'nicht nur ..., sondern auch ...' verbindet 'sondern' zwei Aspekte. Es betont, dass nicht nur das Erste, sondern zusätzlich auch das Zweite zutrifft.
Er spricht nicht nur fließend Deutsch, sondern auch Spanisch.
„und“ und „sondern“ können beide zwei Wörter oder Satzteile verbinden. Der Unterschied ist aber wichtig: „und“ reiht Dinge einfach aneinander, beide Informationen gelten zusammen. „sondern“ benutzt man nach einer Verneinung und korrigiert etwas: Nicht A ist richtig, sondern B. Verwechseln kann man die Wörter besonders, wenn zwei Dinge im Satz stehen. Wenn beide Dinge gelten, passt „und“. Wenn das erste verneint wird und das zweite die richtige Information ist, passt „sondern“.

Du bekommst morgen keinen Kaffee, sondern Tee.
Im Supermarkt kauft die Fahrerin Wasser und Brot für die Pause.