denn
Leitet einen Hauptsatz ein, der eine Begründung oder Erklärung für den vorhergehenden Hauptsatz liefert. Die Wortstellung im Satz ändert sich nicht.
Ich kann heute nicht kommen, denn ich bin krank.

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Leitet einen Hauptsatz ein, der eine Begründung oder Erklärung für den vorhergehenden Hauptsatz liefert. Die Wortstellung im Satz ändert sich nicht.
Ich kann heute nicht kommen, denn ich bin krank.

Ob 'denn' eine Begründung oder eine Partikel ist, erkennt man leicht am Satztyp. In einem Aussagesatz ist es eine Begründung. In einem Fragesatz ist es eine Partikel, die Interesse oder Überraschung ausdrückt.
Ich gehe jetzt, denn ich bin müde.
'Denn' leitet einen Hauptsatz ein, der eine Begründung liefert. Im Gegensatz zu anderen begründenden Konjunktionen verändert 'denn' die Wortstellung nicht: Das Verb bleibt an Position 2.
Er bleibt zu Hause, denn er fühlt sich nicht gut.
Als Partikel in einer Frage steht 'denn' meist direkt nach dem Fragewort und dem Verb. Es macht die Frage freundlicher oder drückt Neugier aus und wird oft nicht wörtlich übersetzt.
Was machst du denn hier?
„denn“ und „weil“ geben beide einen Grund an. Der wichtigste Unterschied ist die Satzstruktur. Nach „denn“ folgt ein Hauptsatz mit normaler Wortstellung: Das Verb steht an zweiter Position. Nach „weil“ folgt normalerweise ein Nebensatz: Das Verb steht am Ende. Lernende verwechseln die Wörter oft, weil beide mit „Warum?“ antworten können. In der Standardsprache ist „weil“ mit Verb am Ende die sichere Form. „denn“ klingt oft etwas erklärend und verbindet zwei Hauptsätze.

Sie geht früh nach Hause, denn sie ist nach dem Gespräch müde.
Im Sommer arbeiten wir weniger, weil viele Kollegen im Urlaub sind.