
weil
Leitet einen Nebensatz ein, der den Grund oder die Ursache für die Handlung im Hauptsatz angibt. Das Verb im Nebensatz steht am Ende.
Ich kann heute nicht kommen, weil ich krank bin.
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Leitet einen Nebensatz ein, der den Grund oder die Ursache für die Handlung im Hauptsatz angibt. Das Verb im Nebensatz steht am Ende.
Ich kann heute nicht kommen, weil ich krank bin.

Leitet in der Umgangssprache einen Hauptsatz ein, der einen Grund angibt. Das Verb steht dann an zweiter Position, ähnlich wie bei der Konjunktion „denn“.
Ich gehe schon mal vor, weil ich muss den Zug noch erwischen.
Als unterordnende Konjunktion leitet „weil“ einen Nebensatz ein. Das konjugierte Verb muss deshalb immer am Ende des Satzes stehen. Dies ist die korrekte Form in der Schrift- und Standardsprache.
Ich lerne Deutsch, weil ich in Berlin arbeiten möchte.
In der gesprochenen Sprache wird „weil“ oft wie eine Hauptsatz-Konjunktion verwendet. Das Verb steht dann direkt nach „weil“ an Position 2. Dieser Gebrauch ist sehr verbreitet, gilt aber als umgangssprachlich.
Ich kann nicht mitkommen, weil ich muss noch lernen.
Die Position des Verbs verrät den Stil. Steht das Verb am Ende, ist es Standardsprache. Steht es an Position 2 nach „weil“, handelt es sich um Umgangssprache. Achte beim Hören darauf, um den Kontext besser zu verstehen.
Er kommt nicht mit, weil er müde ist.
Denn und weil geben beide einen Grund an. Nach denn folgt ein Hauptsatz mit normaler Wortstellung, während weil einen Nebensatz einleitet und das Verb gewöhnlich ans Ende setzt. Verwende denn für zwei Hauptsätze und weil für einen eingebetteten Grund.

Ich bleibe zu Hause, weil ich krank bin.
Ich bleibe zu Hause, denn ich bin krank.