
die Sorge
Ein bedrückendes Gefühl, weil man glaubt, dass etwas Schlimmes passieren könnte oder ein Problem entstehen könnte.
Die Sorge um ihre kranke Mutter ließ sie nicht schlafen.
Sorge
die Sorge, die Sorgen
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Ein bedrückendes Gefühl, weil man glaubt, dass etwas Schlimmes passieren könnte oder ein Problem entstehen könnte.
Die Sorge um ihre kranke Mutter ließ sie nicht schlafen.

Angst oder Unruhe wegen einer möglichen Gefahr oder eines Problems haben.
Mach dir bitte keine Sorgen, ich komme pünktlich nach Hause.

Aufmerksamkeit, Fürsorge oder Verantwortung für jemanden oder etwas.
Die Sorge für die Kinder liegt in dieser Woche bei ihrem Vater.

Sich darum kümmern, dass etwas erhalten bleibt, richtig geschieht oder jemand alles Notwendige bekommt.
Die Veranstalter müssen dafür Sorge tragen, dass alle Gäste sicher nach Hause kommen.

Eine beruhigende Aufforderung, sich nicht zu beunruhigen oder keine Angst zu haben.
Keine Sorge, ich habe den Schlüssel dabei.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Sorgen |
| Genitiv | der Sorge |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Sorge | die Sorgen |
| Akkusativ | die Sorge | die Sorgen |
| Dativ | der Sorge | den Sorgen |
| Genitiv | der Sorge | der Sorgen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Mit „Sorge um“ + Akkusativ nennt man die Person oder Sache, auf die sich das bedrückende Gefühl richtet. Häufige Verbindungen sind „Sorge um die Familie“ und „Sorge um die Zukunft“.
Seine Sorge um die Zukunft des Betriebs wird immer größer.
In der Verbindung „jemandem Sorgen bereiten“ steht die betroffene Person im Dativ. Das Problem oder die Ursache der Sorgen ist das Subjekt.
Die steigenden Kosten bereiten uns große Sorgen.
Bei „sich Sorgen machen“ steht das Reflexivpronomen im Dativ: „mir“, „dir“, „sich“, „uns“ oder „euch“. Mit „um“ + Akkusativ kann man ergänzen, auf wen oder was sich die Sorgen beziehen.
Ich mache mir Sorgen um meinen Bruder.
Die Verbindung „elterliche Sorge“ ist ein fester Begriff in rechtlichen Texten. Sie umfasst Rechte und Pflichten der Eltern gegenüber ihrem Kind und erscheint häufig zusammen mit „gemeinsam ausüben“.
Auch nach der Trennung üben die Eltern die elterliche Sorge gemeinsam aus.
Die Wendung folgt dem Muster „für etwas Sorge tragen“, wobei nach „für“ der Akkusativ steht. Folgt ein „dass“-Satz, verwendet man „dafür Sorge tragen“; das Verb des Nebensatzes steht am Ende.
Die Hausverwaltung trägt für die regelmäßige Reinigung der Treppe Sorge.
Die Hausverwaltung trägt dafür Sorge, dass die Treppe regelmäßig gereinigt wird.
„Sorge tragen“ gehört zum formellen Sprachgebrauch. Die Wendung ist besonders in Vorschriften, Verträgen und offiziellen Mitteilungen üblich.
Der Betreiber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Fluchtwege frei bleiben.
„Keine Sorge!“ kann allein als beruhigende Antwort stehen. Wenn danach eine Erklärung folgt, bleibt „Keine Sorge“ eine eigenständige Einleitung und verändert die Wortstellung des folgenden Satzes nicht.
Keine Sorge!
Keine Sorge, wir haben noch genug Zeit.