der Spatz
Ein kleiner, weit verbreiteter Singvogel, oft in der Nähe von Menschen lebend; der Haussperling.
Ein frecher Spatz landete auf unserem Tisch und pickte nach Krümeln.

Spatz
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Ein kleiner, weit verbreiteter Singvogel, oft in der Nähe von Menschen lebend; der Haussperling.
Ein frecher Spatz landete auf unserem Tisch und pickte nach Krümeln.

Die Bedeutung „Kosename“ ist oft durch ein Possessivpronomen wie „mein“ oder „unser“ erkennbar. Die Vogel-Bedeutung steht meist ohne einen solchen persönlichen Bezug.
Komm her, mein Spatz, ich helfe dir mit den Schuhen.
Als Kosename ist „Spatz“ sehr informell und liebevoll. Man verwendet es für Partner oder Kinder, um Zuneigung auszudrücken.
Der Opa nennt seine Enkelin liebevoll „mein kleiner Spatz“.
Es gibt das bekannte Sprichwort „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“. Es bedeutet, dass man sich lieber mit etwas Kleinem, aber Sicherem zufriedengeben sollte, als etwas Größeres, aber Unsicheres zu wollen.
Er nahm das sichere Angebot an, denn lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Die Redewendung „Das pfeifen die Spatzen von den Dächern“ bedeutet, dass etwas ein offenes Geheimnis ist, das jeder bereits weiß.
Dass die beiden heiraten werden, pfeifen doch schon die Spatzen von den Dächern.
„der Schatz“ und „der Spatz“ können beide als liebevolle Kosenamen benutzt werden. „Schatz“ ist sehr häufig und passt für den Partner, die Partnerin oder ein Kind. „Spatz“ klingt auch liebevoll, aber oft etwas niedlicher oder familiärer, besonders bei Kindern. Verwechseln kann man die Wörter auch, weil sie ähnlich klingen. Wichtig ist aber: „Spatz“ bedeutet eigentlich auch ein kleiner Vogel, „Schatz“ nicht. Als Kosename meint „Schatz“ eher „geliebte Person“, während „Spatz“ oft besonders zärtlich und klein wirkt.

Keine Sorge, mein Spatz, morgen geht es dir bestimmt besser.
Adam nennt seine Frau auch nach vielen Jahren noch Schatz.