
spendieren
Jemandem etwas (z. B. ein Getränk, eine Mahlzeit, eine Eintrittskarte) aus Großzügigkeit schenken bzw. für ihn bezahlen.
Zur Feier des Tages spendiere ich eine Runde Sekt für alle.
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Jemandem etwas (z. B. ein Getränk, eine Mahlzeit, eine Eintrittskarte) aus Großzügigkeit schenken bzw. für ihn bezahlen.
Zur Feier des Tages spendiere ich eine Runde Sekt für alle.

Umgangssprachlich und oft ironisch für das unfreiwillige Erhalten oder Verursachen von etwas Unangenehmem.
Der alte Drucker hat mir heute Morgen schon wieder einen Papierstau spendiert.
„Spendieren“ folgt einem festen Satzmuster: Die Person, die bezahlt, steht im Nominativ. Die Person, die etwas bekommt, steht im Dativ. Die Sache, die es gibt, steht im Akkusativ.
Mein Chef spendiert uns (Dativ) heute das Mittagessen (Akkusativ).
„Spendieren“ bedeutet nicht das englische „to spend“ (Geld ausgeben). Es bedeutet, jemanden aus Großzügigkeit einzuladen oder etwas für ihn zu bezahlen, also „to treat someone to something“.
Ich habe gestern viel Geld ausgegeben.
Dieses Verb wird oft für kleine Freuden des Alltags verwendet. Typische Kombinationen sind „ein Getränk spendieren“, „eine Runde spendieren“ oder „ein Eis spendieren“.
Nach dem Sieg hat der Trainer der ganzen Mannschaft eine Pizza spendiert.
Die Bedeutung, etwas Unangenehmes zu erhalten, ist immer umgangssprachlich und ironisch. Man erkennt sie daran, dass das Objekt etwas Negatives ist, zum Beispiel ein technisches Problem oder ein kleiner Unfall.
Die Katze hat mir heute Nacht einen Kratzer spendiert.
Beide Wörter können bedeuten, dass man für das Essen oder Getränk einer anderen Person bezahlt. „Einladen“ stellt die Situation meist als Einladung dar, während „spendieren“ stärker die großzügige Leistung für die andere Person betont und umgangssprachlicher wirkt. Je nach gewünschter Nuance passen daher beide Wörter.

Ich spendiere dir heute zum Essen ein großes Glas Wein.
Ich lade dich heute zum Essen ein und übernehme die Rechnung.